Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Last In Line, Toseland & Wild Lies im Konzert (Essen, August 2017)

...von der Leichtigkeit des Tribute-Seins...

Wild Lies bleiben ein wenig blass

Zum Thema

Während es die einen zu den Festivals dieser Welt zieht, tummeln sich in Essen gut 180 Fans im Essener Turock, um der Dio-Tribute-Truppe Last In Line, die auch eigene Songs im Gepäck hat, zu huldigen. Selbst die beiden Supportbands Wild Lies und Toseland dürfen sich über regen Zuspruch freuen, ein weitestgehend runder Abend, der für die meisten gerne in Wiederholung gehen darf.

Wild Lies

Weitestgehend unbekannt dürften den meisten Wild Lies aus London trotz ihres Abstechers hier im Pott beim Rock im Revier 2016 sein, viel Interesse wird sich auch trotz des warmen Applauses für das Quintett nach diesem Abend nicht einstellen, denn über ein okay bis solide kommen die pünktlich um 20 Uhr startenden Hard Rocker eben nicht hinaus. Zudem haben sie nur eine knappe halbe Stunde zur Eigenwerbung, die sie dann auch mit der Hälfte an Songs füllen, welche erst im September 2017 auf dem Full-Length-Debüt „Prison Of Sins“ veröffentlicht werden – da hätte man sich als potentieller Fan im Vorfeld also nur bedingt vorbereiten können.

Kein Intro, kein überflüssiges Blabla, direkt auf die Bühne und mit einem Doppelpack loslegen – das lässt sich ja eigentlich gut an und auch der erste noch zurückhaltende Applaus ist für einen Opener nicht schlecht, allerdings bleiben Matthews Animationen, dass durchaus etwas Bewegung aufkommen könne, eher im Sande stecken, und erst bei „Heart Cry“ lassen sich ein paar wenige zum Mitklatschen überreden. „Come on“, feuert Matthew noch an, doch mehr als ein Dutzend der Anwesenden kann er nicht erwärmen.

Beim als 7“ veröffentlichten „Can't Carry On“ kommt dann doch etwas Bewegung im Publikum auf, ein paar Gäste mehr klatschen sogar mit und auch der anschließende Applaus ist durchweg herzlich geprägt, doch die Londoner, denen einfach ein Alleinstellungsmerkmal und ein paar Ecken und Kanten fehlen, können hier nicht viel reißen und bleiben blass, bedanken sich aber artig zum Schluss und sind irgendwie genauso schnell verschwunden wie zuvor aufgetaucht.

Setlist:

Save Your Breath
The Animal
Heart Cry
Shape Shifter
Mason's Vial
Can't Carry On

Seite
comments powered by Disqus

„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“