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Kylesa, Okkultokrati, Newphoria im Konzert (Bochum, Februar 2011)

Vom Moshen bis zum staunendem Zuhören ist alles dabei

Newphoria gewinnen insbesondere durch die weibliche Stimme Wiedererkennungswert

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Ein außergewöhnliches Package anspruchsvoller bis lärmender Rockmusik macht sich heute in der Bochumer Matrix breit. Die amerikanische Ausnahmeband Kylesa hat mit Okkultokrati nervenaufreibende Begleitung im Gepäck. Unterstützt werden sie von der Dortmunder Nachwuchskapelle Newphoria, die den Abend inspirierend anzustimmen weiß. Während zur Einstimmung noch Bodycounts Debütalbum im Hintergrund für den musikalischen Kontrast zum heutigen Abendprogramm läuft, hat sich bereits ein übersichtliches, aber bunt gemischtes Häufchen Musikfans in den Katakomben der Matrix eingefunden.

Newphoria

Laut den ersten Hörproben auf der Myspace-Seite der Band fühlen sich die Dortmunder Newphoria in alternativen Gefilden am wohlsten. Inspiriert von einschlägigen Wüstenkapellen wie Kyuss oder Queens Of The Stone Age und gekrönt vom gefühlvollen Gesang der Frontröhre Sarah wird hier etwas nicht Alltägliches geboten. Im Liveformat gewinnt der Sound der Band noch einmal an Härte und Schwärze. Bass und Drums sorgen für einen unwiderstehlichen Groove, während die Gitarren zwischen melodiösen Leichtigkeiten und der schwerer Dröhnung variieren.
Es ist ein originelles und in sich stimmiges Soundgemisch, was die Dortmunder hier präsentieren. Die beiden Sechssaiter-Mädels Sarah und Daria sind natürlich die Aushängeschilder der Band. Während der männliche Teil des Line-Ups den Rhythmus vorgibt, sorgen sie für die interessanten Feinheiten und bieten dabei noch etwas fürs Auge. Der weibliche Gesang ist definitiv das, was bei Newphoria den Wiedererkennungswert bestimmt; er sorgt in seiner Sanftheit dabei aber auch dafür, dass den Songs einiges an Durchschlagskraft verloren geht. Dennoch ist es ein überzeugender Auftritt, der neugierig auf die Band und ihr aktuelles Demo „Stop and Start“ macht.

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