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Krypteria, The Name im Konzert (Siegburg, Dezember 2010)

Ein schönes und durchaus kontrastreiches Konzert-Programm

The Name um Frontfrau Hadessa eröffnen den Gig

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Das Kubana im gemütlichen Siegburg ist eine kleine Wellness-Oase. Ein wenig entfernt von der Innenstadt befindet sich der Wellness-Park, dem nicht nur ein Restaurant zum köstlichen Schlemmern angeschlossen ist, sondern auch der Kubana Live-Club. Dort haben sich heute Abend Krypteria eingefunden, um nicht nur live ihre Fans zu überzeugen. Als Support haben sich Krypteria die niederländische Band The Name ins Boot geholt.

Doch bevor man auch nur im geringsten etwas von einer musikalischen Atmosphäre mitbekommt, wird man durch das Restaurant zum Live-Club gelotst. Während man sich dort am liebsten noch über ein Steak hermachen möchte, wird man im nächsten Raum von einem wohligen Sauna-Landschaftsgeruch heimgesucht, dessen Duft schon ausreichend für Entspannung ist. Die Treppe, die nun in die heiligen Hallen führt, bringt die lang ersehnte Vorfreude auf gute Musik endlich wieder an vorderste Stelle des Interesses.

The Name

Auf der kleinen, aber gemütlichen Bühne finden sich als erstes die Niederländer The Name ein. Vor einer nicht zu verachtenden Anzahl an bereits eingetroffenen Fans dürfen die vier Männer um Frontfrau Hadassa zeigen was in ihnen steckt. Hadassa will das ganz offensichtlich sofort mit vollem Körpereinsatz. Reizend angezogen bezieht sie unverzüglich Stellung über einem Ventilator und lässt ihre Haarpracht von dem Wind durch die Luft wirbeln. Für diejenigen im Kubana-Liveclub, die Epica kennen, dauert die entsprechende Assoziation zu deren sexy Frontfrau Simone Simons nur wenige Sekunden.

Aber auf die Äußerlichkeiten sollte es bei Musik nicht ankommen und auch Parallelen zwischen der ein oder anderen Band lassen sich bei der enormen Fülle nicht vermeiden. Nach einer kleinen Aufwärmphase zeigt sich jedoch, dass The Name keine Neulinge auf der Bühne sind. Allen voran steht Gitarrist Silas, der sich selbstbewusst und gut in den Vordergrund stellen kann. Hadessa bleibt jedoch auch nach der Vorglühphase, die ihre Mannen gebraucht haben, etwas steif und wird nicht richtig locker. Zwar versucht sie sich und ihren schönen Körper immerzu imposant in Szene zu setzen, doch der Eindruck bleibt steif. Auch ihre Stimme kann nicht vollends überzeugen. Die Stimmfarbe ist zwar durchaus schön anzuhören, leider fehlt ihr jedoch ein wenig an Energie und Kraft. Der Jubel des überwiegend männlichen Publikums steigert sich mit Voranschreiten des Gigs.

Die Saiten-Akrobaten lassen sich die Gunst nach dem Song „Lies“ nicht nehmen und stellen ein kleines Solo auf die Beine. Während dieser Zeit nimmt sich Hadessa einen Moment aus dem Mittelpunkt und verschwindet hinter der Banner-Wand. Bei „Twisted“ und „Fight“ rennen Silas, Rens und Mike zunehmend auf der Bühne hin und her, gönnen sich auch mal den ein oder anderen Hüpfer, während Hadessa in erster Linie gut aussehen will und die Männer der Band umgarnt. Für das positive Feedback des Publikums bedankt sich Hadessa immer wieder gerne und überschwänglich, bevor die Niederländer mit dem treffenden Titel „Masquerade“ die Bühne verlassen.

Setlist:

1.    Enchained
2.    The Moment
3.    Endless Remorse
4.    Delightful Assault
5.    Twisted
6.    Hurt
7.    Fight
8.    Masquerade

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