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Kreator, Sepultura, Soilwork & Aborted im Konzert (Essen, März 2017)

Essener Süden im Ausnahmezutand

„Boah, das ist ja fast wie früher“ oder „ich weiß gar nicht, wie oft ich früher hierher gepilgert bin“ - so oder so ähnlich murmeln sich tausende Fans die Erinnerungen ins Gedächtnis, nur um heute bei einem, ja schreiben wir das ruhig, geschichtsträchtigen Abend dabei zu sein. Kreator erfüllen sich einen Herzenswunsch und spielen in der  heute so gar nicht angestaubten Grugahalle und dürfen sich dabei über 5600 Fans freuen – wenn das mal keine Ansage für ein „Familientreffen“ ist.

Aborted

Für die belgischen Death-Grind-Vertreter Aborted wird es sicherlich auch etwas ganz Besonderes sein, nicht nur auf dieser Tour dabei sein zu können, sondern als Opener vor voller Halle ein derart fettes Brett aufzufahren, dass schon jetzt die Grugagrundfeste derbst erschüttert werden. Volles Brett, erst einmal keine Ansagen, sondern die ersten vier Songs gleich ohne Pause heraus gehauen und so ganz nebenbei mit dem schon als Videoclip bekannten Opener „Divine Impediment“ ein grooviger Wutbrocken als Startschuss, da sind dann auch die ersten fliegenden Matten nicht fern, und selbst diejenigen, die mit dem Sound des Quintetts nur bedingt etwas anfangen können, müssen erstaunt zugeben, wie technisch versiert am Beispiel von Gitarrist Mendel bij de Leij die Truppe doch ist – irgendwie spielerisch leicht und doch die ganze Zeit über ein Manifest aufs Fressbrett.

So dauert es dann auch nicht lange, bis die Fans warm gelaufen sind, sodass zu „Hetacomb“ auch der erste ernst zu nehmende Moshpit zu vernehmen ist. „Danke für diesen Empfang“, hält sich Frontgrunzer Sven dann auch folgerichtig nicht zurück und lässt wissen, dass Aborted ohne solch einen Support halt nichts wären. „Ich hoffe, ihr habt eine schöne Zeit“, so Sven, bis dann „Coffin Upon Coffin“ irgendwelche aufkommenden Schön-Wetter-Gefühle wegmetzelt. Immer mehr Powerfäuste, immer mehr HeadbangerInnen, immer mehr Krach bei der letzten Show der Tour, dabei ist der Auftakt schon nach gut 30 Minuten beendet. „Gute Nacht, Essen“, tönt es da durch die Halle, während Tausende schon jetzt begeistert applaudieren.

Setlist:

Divine Impediment
Cadaverous Banquet
Meticulous Invagination
Hecatomb
Coffin Upon Coffin
Termination Redux
Threading On Vermillion Deception
Bit By Bit

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