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Kreator, Caliban, Eluveitie, Emergency Gate im Konzert (März 2009, Osnabrück)

Eluveitie

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Auf die Veröffentlichung eines neuen Albums folgt gewöhnlich eine ausgedehnte Tour – vor allem wenn sich vor der veröffentlichten CD vier Jahre Abstinenz von neuem Material eingestellt hat. Handelt es sich bei den Tourenden dann noch um eine der drei dienstältesten und größten Thrash Metal-Bands Deutschlands, so herrscht auf Tour sicherlich Ausnahmezustand.

So auch bei Kreator, die sich mit ihrem im Januar veröffentlichten Longplayer „Hordes Of Chaos“ auf „Chaos Over Europe“-Tour begaben. Als Vorbands war eine bunte Mischung mit an Bord: Caliban, Eluveitie sowie Emergency Gate.

Dass diese Supportauswahl aus den verschiedensten Ecken der härteren Musik nicht auf grenzenlose Gegenliebe, sondern auch auf Skepsis seitens der Fans stoßen würde, war von vornherein offensichtlich. Doch zur Klärung der Frage, ob die Bandkombination funktioniert, konnten theoretische Erörterungen zu nichts führen: Hierzu war praktische Erfahrung vonnöten.

Wir begaben uns also zum vorletzten Termin der Tour in die Halle Gartlage in Osnabrück, um ebendiese zu sammeln. Nach unserer Ankunft fiel, neben der bauernhöflichen Atmosphäre inklusive entsprechendem Geruch, sofort eines auf: Die vergleichsweise leere Halle. Kreator- und Calibanfans kamen in ihrer Mehrzahl nicht zu Beginn des Konzertes, sondern rückten erst kurz vor den Auftritten ihrer favorisierten Bands an.

Zu der schon erwähnten Atmosphäre der Halle passte auch die Ansage vonseiten des Veranstalters zwischendurch: So wurde auf das gesetzliche Rauchverbot hingewiesen und eine recht drastische Strafe angedroht: „Wer dagegen verstößt, wird der Halle verwiesen und anschließend notgeschlachtet.

Emergency Gate

Als Emergency Gate eine Viertelstunde vor dem angekündigten Beginn die Bühne enterten, war die Halle erst zu einem kleinen Teil gefüllt – viele Fans waren, wie schon erwähnt, noch nicht da und ein guter Teil der Anwesenden verbrachte die Zeit in der Vorhalle am Bierstand.

Trotz der recht mauen Zuschauersituation gaben sich die sieben Bayern größte Mühe und spielten ihr halbstündiges Set energiegeladen herunter, wobei sie vor allem der Stilrichtung ihres aktuellen Albums „Rewake“ folgten: Kraftvoller, sich aber auf die Dauer ein wenig wiederholender Melodic Death Metal, fast ausschließlich mit verzerrten Vocals.

Songs aus dem noch ruhigeren ersten Album hätten hier für etwas mehr Abwechslung gesorgt – und hätten damit eventuell auch die Zuschauer überzeugen können. Obwohl seitens der Band ständig motiviert und zum Mitgehen aufgefordert, fanden sich nur wenige in den vorderen Reihen dazu bereit, der Rest wartete geduldig ab.

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