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Kissin’ Dynamite, Markk 13, Skapa Flöw im Konzert (Lünen, Oktober 2013)

Glam, lackierte Fingernägel und High Heels

Kissin’ Dynamite

Und dann kommen sie endlich, die Jungs von Kissin' Dynamite, im Gepäck mehr als neunzig Minuten Schwaben-Sleaze-Stahl, weswegen sich heute Abend um die 250 Fans eingefunden haben und die eine Show zu sehen bzw. hören bekommen, die viele bekannte Elemente der Truppe aufgreift, die aber auch mit einigen Überraschungen auftrumpfen kann. Die Bühne wird erst einmal kräftig eingenebelt, die Girls in den ersten Reihen rücken ein wenig dichter zusammen, der Kreischfaktor steigt und die Pommesgabeln glänzen von hinten gesehen in diversen Nagellackfarben – natürlich ist das ein wenig klischeehaft, aber genau das reizen Kissin' Dynamite ja auch bis aufs schwäbische Blut aus.

Im Fokus steht natürlich das aktuelle Album „Money, Sex & Power“, dessen Titeltrack unter lautstarkem Getöse auch die Show heute beenden wird, doch bis es soweit ist, dürfen die Fans sich nicht nur an der quickfidelen Truppe ergötzen, sondern werden immer wieder ins Programm involviert. Den immer wieder fetten Applaus braucht man dabei eigentlich schon gar nicht mehr erwähnen, denn den haben die Süddeutschen fest für sich gepachtet. Bei „Metal Nation“ reißen nahezu alle Anwesenden die Arme zum Mitlatschen in die Höhe, „Out In The Rain“ wird dann von den ersten Mitsingspielen gekrönt, bei „Love Me Hate Me“ ist tatsächlich der erste und einzige Crowdsurfer des Abends unterwegs – die Party ist also im vollen Gange und wird immer wieder von Frontmann Johannes geschickt auf Betriebstemperatur gehalten, zudem sorgt Johannes mit der Teilung der Halle und den einsetzten Hey-Spielen für links und rechts für weitere aufkommende Heiterkeit.

Bei seinem Solopart in „Welcome To The Jungle“ wird Gitarrist Jim von Tourleiter Joachim geschultert und bis zum Bühnenrand getragen, beim anschließenden „Supersonic Killer“ dann gar Drummer Andreas für einen Song ausgetaucht – Platz nimmt nun André Hilgers von Rage, der sich bisher im hinteren Teil herumtummelte und mit Axxis-Fronter Bernhard bzw. dem aus der Glotze bekannten Toto abfeierte. Für „I Will Be King“ schmeißt sich Johnnes dann glatt in sein royales Kostüm und lässt danach zur Freude der weiblichen Anhängerinnen die Oberbekleidung ganz weg.

Ganz großes Kino kommt aber vorher noch auf Simone aus Arnsberg dazu, die bei der The-Pit.de-Verlosung die aktuelle CD der Schwaben gewonnen hatte und nun von Johannes persönlich auf die Bühne geholt wird, der ihr den Silberling, der sogar noch von allen Bandmitgliedern signiert wurde, in die Hand drückt. „Jetzt kann ich sterben“, so die letzten Worte aus ihrer Kehle, bevor der Abstand zum Mikro den Rest verschluckt – Simone aber stellt sich als würdige Gewinnerin heraus, für die dieser Abend zu etwas ganz Besonderem wird.

„Ihr macht Lärm, als wären doppelt so viel hier“, lässt Johannes in der Zugabe vom Stapel, die natürlich mehr als vehement eingefordert und von Kissin' Dynamite gleich mit drei vollen Krachern nur allzu gerne bedient wird. Schon kurz nach der Show lassen sich die Burschen auch wie angekündigt am Merchstand blicken und sorgen so für verlängerte Öffnungszeiten des Lükaz, bis schließlich alle Fans ihre Unterschriften oder Fotos bekommen.

Setlist:

Sleaze Deluxe
Sex Is War
Ego-Shooter
Metal Nation
Out In The Rain
She’s A Killer
Addicted To Metal
Love Me Hate Me
Welcome To The Jungle
Supersonic Killer (mit Andre Hilgers von Rage)
I Will Be King
Operation Supernova
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Hysteria
Steel Of Swabia
Money, Sex & Power

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