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Katatonia, Swallow The Sun, Long Distance Calling im Konzert (Hamburg, März 2010)

Ein mehr als gelungener Tourauftakt

Luden zu Zeitlupen-Headbanging ein: Swallow The Sun

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Swallow The Sun

Danach ist es Zeit für eine Band, die sich kaum in irgendeine Schublade stecken lässt. Swallow The Sun bewegen sich irgendwo in der Schnittmenge zwischen Katatonia, Opeth, alten My Dying Bride und Funeral Doom – und hin und wieder ist auch ein Hauch von Type O Negative zu vernehmen. Ein sehr spannender Mix, der zusammengefasst eine recht eigenwillige, aber eben auch ziemlich eigenständige Gruppe ergibt – denn so bieten sich dem Hörer, der noch nicht allzu sehr mit dem Schaffen der Finnen vertraut ist, immer wieder überraschende Wendungen, die letztlich trotzdem irgendwie zusammenpassen und stimmige Songs ergeben. Frontmann Mikko Kotamäki kann mit sämtlichen dargebotenen Gesangsstilen – Growls (die an Åkerfeldt-Niveau kratzen), Screams und emotionalem Klargesang – vollends überzeugen und genau wie zuvor Long Distance Calling ist auch er nicht der große Kommunikator mit dem Publikum, doch die Gänsehaut-Atmosphäre erzeugende Musik spricht auch hier für sich und die schleppende, doomige Finsternis, die darin liegt, benötigt nicht viele Worte zwischen den Songs außer dem üblichen „The next song is called...“

Stücke wie „New Moon“, „Sleepless Swans“ oder „Out Of The Gloomy Light“ laden einfach nur zu Zeitlupen-Headbanging ein oder dazu, sich mit geschlossenen Augen diesen schaurig-schönen Melodien hinzugeben und darin zu versinken und zu schwelgen. – Eine sehr gute Performance, die zu Anfang noch unter etwas zu leisem Gesang leidet; dieses Problem wird zum Glück aber sehr schnell in den Griff bekommen.

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