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Kataklysm, Belphegor, Darkest Hour, Suicidal Angels, Resistance, Mass Murder Machine im Konzert (Bochum, Januar 2010)

„Man sollte seine Freunde immer eng bei sich halten, aber seine Feinde noch enger...“
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Kataklysm

Der Soundcheck schien ewig zu dauern. Der Bühnentechniker hatte sich aber ein Ablenkungsmanöver ausgedacht und kam mit knallig orangefarbenem Jägermeistergeweih auf dem Kopf zum Vorschein. Das sorgte hier und da für Lacher. Dennoch schien das Warten kein Ende nehmen zu wollen. Entsprechend frenetisch gefeiert wurden die Kanadier, als es endlich losging. Ein mehr als gut gelaunter Maurizio feierte mit seinen Bandkumpanen ordentlich ab. Mehrfach im Verlauf der Show klatschten sie vorne mit den Leuten ab und ließen keinen Zweifel daran, dass sie sich echt über jeden freuten, der ordentlich mitfeierte. Die ersten Crowdsurfer wurden durchgereicht, und als der Tourmanager diese von der Bühne schmeißen wollte, entriss Maurizio ihm diese kurzerhand, um mit ihnen Arm in Arm zu headbangen. Auch ließ er sich dazu hinreißen, ein Mädel auf die Bühne zu lassen, damit deren Begleitung Fotos machen konnte. Auch ein zweites Mal spielte er das Spielchen mit dem Kommentar „Oh, a photograph again!“ und einem breiten Grinsen mit. Angesichts der Crowdsurfer plauderte er ein bisschen aus dem Tour-Nähkästchen und erzählte von einem Stagediver in Graz, der sich auf der Show alle Knochen gebrochen hätte und sie ihm für seinen Einsatz hinterher vom Merchandise CDs und T-Shirts schenken „mussten“. Dieser Typ sei nun wie das nächste Lied „Crippled And Broken“.

Auch von der ernsteren Sorte gab es Ansagen. Besonders schön war die inhaltlich zum Song passende Einleitung zu „The Vultures Are Watching“. Maurizio: „Man sollte seine Freunde immer eng bei sich halten, aber seine Feinde noch enger, denn da weiß man nie, wer einem sonst von hinten in den Rücken sticht...“ Lautstark wurde am Ende noch nach Zugaben verlangt. Zwei Songs gab es, wobei mit dem letzten „The Road To Devastation“ der Pit nochmals richtig hoch kochte. Vorne wurde jeder Fan mit Handschlag verabschiedet. Zwar wurde noch in Aussicht gestellt, mit der Band anschließend ein Bier trinken zu können, aber angesichts der fortgeschrittenen Zeit und dass es mitten in der Woche war, saßen die Jungs hinterher wohl so ziemlich alleine über ihren Biergläsern – eigentlich sehr schade!

Setlist:

Like Angels Weeping
Manipulator Of Souls
Prevail
As I Slither
It Turns To Rust
Il Diavolo In me
Centuries
Ambassador Of Pain
Vultures Are Watching
Blood On The Swans
Crippled & Broken
Bound In Chains
Let Them Burn
The Ressurected
Blood In Heaven
Shadows & Dust
The Road To Devastation

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