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Kamelot, Evergrey, Amaranthe im Konzert (Köln, Mai 2011)

Budenzauber bei halbvoller Hütte

Amaranthe hatten mit Elize einen richtigen Hingucker zu bieten

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Nach der erfolgreichen Tour in 2010 mit Abstecher in Köln und zuvor auch in 2009 mit ihrem Halt in Bochum hatten Kamelot mit Vehemenz ihre filigrane Visitenkarte hinterlassen. Mittlerweile hatten sie aber auch mit „Poetry For The Poisoned“ ein neues Album im Gepäck, doch die „Querelen“ um Frontmann Roy schien viele Fans von einem erneuten Besuch abzuhalten. So mussten auch Evergrey und Amaranthe vor halbvoller Halle spielen. Ärgerlich war es für Sons Of Seasons, denn schon um kurz nach sieben mussten sie auf die Bühne, dabei stand noch auf der Homepage der Live Music Hall: Beginn 20 Uhr. So schnell konnten dann nicht alle Fans mitten durch den Berufsverkehr nach Köln düsen.

Amaranthe

Vor drei Jahren hatte sich dieses dänisch-schwedische Konglomerat zusammengetan, und dass sie gleich drei Frontleute „verbrauchen“, gehört gewiss zu ihren Markenzeichen. Mitte April veröffentlichten Amaranthe ihr gleichnamiges Debut, und sicherlich stellt es für die Band auch eine große Chance dar, gleich bei der Albumpromotour den Support für Kamelot zu stellen. Da hat dann vielleicht auch der Umstand nachgeholfen, dass Frontmann Jake im Jahre 2005 auch mal bei einigen Live-Shows von Kamelot aushalf.

Größter Blickfang auf der Bühne nicht nur diesen Abend dürfte allerdings Frontfrau Elize (übrigens live schon seit 2010 für einige Kamelot-Vocals zuständig) gewesen sein – ein Goldkehlchen mit sexy Hüftschwung. Leider musste die Band fast im Dunklen agieren, denn der Lichtmischer hatte wohl den Auftrag bekommen, die Bühne mit einem Antilicht erstrahlen zu lassen.

Amaranthe spielten zwar vor deutlich mehr Fans als noch Sons Of Seasons zuvor, doch die Live Music Hall hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal halb gefüllt. Trotzdem konnten die Nordlichter auf einige eigene Fans blicken, die nach den Songs für ordentlichen Applaus sorgten und die Debutsongs feierten. Die Fans brauchten auch keine lange Anlaufzeit, jubelten schon zu „Enter The Maze“ und klatschten lautstark besonders zu „Automatic“ – gerade hier konnte Elize erneut an diesem Abend eine Kostprobe ihrer sehr guten Gesangsleistung geben.

Bei „Wie geht’s euch?“ schienen zumindest ein Grossteil der Amaranthe-Fans an ihren Lippen zu hängen, und so mancher machte sich nach der Show zum Merchstand auf, um durch den Kauf der CD die Band auch monetär zu supporten – wenn da nicht der Gedanke eine Rolle spielte, dass vielleicht auch das eine oder andere Bandmitglied dort eintreffen würde.

„Are you ready to rock?“, und schon schwang Elize ihre Pobacken erneut zur Freude der Anwesenden, und „My Transistion“ ließ einige Fans wild herumhüpfen und mit Pommesgabeln bedrohlich herumfuchteln. Nicht spektakulär, was Amaranthe da ablieferten, allerdings haben sie mit Elize einen richtigen Blickfang, die dazu auch singen kann, die aber dadurch die beiden Vokalmitstreiter Andy und Jake um Länger auf die Plätze verwies.

Setlist:

Leave Everything Behind
Enter The Maze
1.000.000 Lightyears
Automatic
Call Out My Name
It's All About Me (Rain)
My Transition
Hunger

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann