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KadavriK, The Last Hangmen, Außerwelt & Axolotl im Konzert (Oberhausen, Juli 2015)

Grimm-CD-Release-Show bei wenig märchenhaften Temperaturen

The Last Hangmen sind aus Dresden angereist

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The Last Hangmen

Mit The Last Hangmen kündigt sich nun eine Melodic Death Metal-Band aus Dresden an, die gestern noch auf dem In Flammen Open Air zockte und sich sicher war, dass es hitzetechnisch wohl nicht noch schlimmer ginge – bis sie nun im Helvetekeller unter den Strahlern stehen und schon beim Ende des Openers „Knocking Tombstones Down“ so aussehen, als wären ihre gut 45 Minuten Spielzeit längst abgeleistet.

„Eigentlich müssten wir an dieser Stelle ordentlich einheizen, aber ihr seid ja heiß genug“, so Brüllwürfel Pether, um dann die Supportshow für KadavriK mit dem Hypocrisy-Cover „Eraser“ zu krönen. Aufgefallen ist derweil noch niemanden, dass The Last Hangmen heute in veränderter Besetzung antreten müssen, denn mit Daniel Brandenburg hilft für die Minitour der Klampfer von J.T.Ripper aus, eine Band die von Pether kurz vor Ende des Sets dann auch als „auch total geil“ beworben wird – der Dank ist Daniel jedenfalls sicher, hatte er sich doch das komplette Set in drei Wochen draufgeschafft und dürfte wohl auch in Zukunft erste Option für ein Einspringen sein.

Der Applaus hält sich leider in Grenzen, denn einmal mehr zeigt sich hier im Pott bei Shows unter Freunden, dass Bands von auswärts es richtig schwer haben. Das Quintett beißt sich allerdings gut durch, bietet mit „Death To The Immortals“ – „einfach mitbrüllen“, so Pether – sogar einen neuen Track an, wobei sie ansonsten gerne zwischen ihren beiden Alben „Servants Of Justice“ und „Executing Empires“ hin- und herpendeln. „Wären wir Iron Maiden, dann wäre das unser Hit“, plaudert Pether zu „Little Ease“ munter drauflos, macht kurz darauf noch ein bisschen Werbung und gut ist.

Verblüffend, wie das Publikum ausgerechnet bei der letzten Nummer „Greetings From Solingen“ aus dem Quark kommt und fleißig mit der Powerfaust herumwedelt – da hätte man den Dresdenern ja auch etwas früher Unterstützung zukommen lassen können. Bassist Jason jedenfalls stiefelt samt Tieftöner noch ins Publikum, während Pether mit einem „wir sehen uns am Merch oder hier in der Menge“ den endgültigen Abschied einleitet.

Setlist:

Knocking Tombstones Down
...Or Forever Hold Your Peace
Eraser (Hypocrisy-Cover)
Sleep Tight
Death To The Immortals
Little Ease
The Holy Bond Of Black Blood
Greetings From Solingen

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