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Jingo De Lunch, The Magic Flip im Konzert (Oberhausen, September 2010)

Wer auf Punk’n’Roll steht, muss Jingo De Lunch-Jünger werden

Jingos Yvonne war stimmlich in bester Verfassung

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Wie geil ist das denn? Jingo De Lunch, lange Speerspitze und Vorreiter in der Hardcore-Szene, machen endlich Nägel mit Köpfen und veröffentlichen mit „Land Of The Free-ks“ ein neues Album. Kurz vorher geht es auch gleich zum zweiten Mal im Jahre 2010 quer durch die Republik – da war klar, das mal wieder die The-Pit.de-Reporter ausschwärmen, um den Tourstart im Oberhausener Zentrum Altenberg nicht zu verpassen.

Mit The Magic Flip stand eine Band aus Oberhausen am Start, die in diesem Jahr auch schon auf dem Olgas Rock (einem sehr gut besuchten „Umsonst-und-Draußen“-Festival) die Gitarren einstöpselten.

The Magic Flip

The Magic Flip? Aus Oberhausen? Nicht nur dem Rezensenten dieser Zeilen war diese Combo völlig unbekannt, sondern auch anderen Szenekennern, die sich mehr im Punkbereich auskennen. Aber das sollte nicht heißen, dass diese Combo keine Chance bekommt – es wird ja schon etwas dran sein, wenn sie im Vorprogramm von Jingo De Lunch spielen. Obwohl: Bei der Tour im März zeichneten sich die Berliner ebenfalls mit einer gewagten Supporttaktik aus – zumindest in der Essener Zeche Carl konnten Die Zelten nicht ganz die Erwartungen erfüllen.

Hier aber wollten The Magic Flip zum Pogotanz auffordern. Als das Quartett die Bühne enterte, munkelte von hinten jemand, dass Gitarrist Martin doch auch in einer Saxon-Coverband spielen könnte. Relativ neu ist Bassist Marcel, der allerdings nicht nur ein Aktivposten bei Oberhausenern war, indem er grimassierend über die Bühne stakste, sondern gleich „You“ auch selbst am Mikro übernahm.

Der Rest der Show war leider recht highlightlos – Fronter Andy versteckte sich allzu gerne hinter Gitarre und Mikrofon, Drummer Uli trommelte solide, und Gitarrero Martin konzentrierte sich auf die Finger. Feuer? Weit und breit wurde nichts entfacht, lediglich ein kleines Glimmen verspürten wohl die beiden Tänzer rechts vor der Bühne. Da blieb bei diesen beiden Bandsupporten höchstens die Frage, wie man so unrhythmisch die Beine bewegen kann.

Nicht wenige waren froh, dass die kurzen The Magic Flip Songs vorbei waren und wie schon geschildert – nicht Fisch, nicht Fleisch, nicht verdorben und auch nicht ranzig, aber harmlos. Nein, hier zündete nicht der berühmte Funken. Da muss die Band deutlich mehr Intensität in ihre Show stecken.

Setlist:

Ready, Steady, Go
Don’t Worry
Candle In The Wind
Let’s Go
No More Compromises
I’m Burning
You
Learn
Our Spirit
We Are The Magic Flip

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend