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Jex Thoth, Gloryful, Axolotl im Konzert (Oberhausen, Mai 2013)

Variantenreicher Abend vom Todesgebräu über Powerwahn bis zur psychedelischen Reise

Gloryful

Ebenfalls aus Gelsenkirchen kommen die Power Metaller Gloryful, für die es heute einen ganz besonderen Anlass gibt, auf der Bühne zu stehen, denn mit „The Warrior’s Code“ feiern sie den Release ihres Debüts – erstaunliche und schnelle Entwicklung für die Band, die beim Evil Horde Metalfest 2011 ihren ersten Kurzauftritt hatte und dort mit lediglich drei dargebrachten Songs überraschte.

Und so zeigt sich das kraftvolle Quintett in bester Party-, dazu auch in bester Spiellaune, und nachdem die letzten Shows mit diversen Freunden und Aushilfsmuckern über die Bühne gingen, so stehen sie heuer als Originaltruppe auf der Bühne, wobei ihnen schon vorher das feiste Feiergrinsen wie gemeißelt im Gesicht anzusehen ist. Da heute der glorreiche Tag der Gloryfuls ist, nutzt Fronter Johnny la Bomba die Songpausen, um ein wenig mehr als üblich zu schwadronieren. Die famose „It’s My Life“-Dr-Alban-Geschichte vor „Far Beyond Time“ gehört genauso dazu wie der etwas längere, allerdings erklärende Redefluss zum Track „Heavy Metal – More Than Meets The Eye“ vor dem Hintergrund, dass er als Frontmann immer wieder auf dieselben Vorurteile wegen seiner gut polierten Kurzhaarfrisur sowie dem Tragen von Mützen auf der Bühne trifft und schlichtweg als Vertreter der Hardcore-Zunft ausgemacht wird. „Auf dem Rock Hard Festival 2013 waren mehr Mützen als Kutten“, so sein Statement – manchmal ist es eben mehr, als was das Auge erblickt – man sollte den Menschen dahinter kennen, so soll wohl die Botschaft lauten.

Einmal richtig in Schwung, lässt sich Johnny auch von den Problemen mit dem Mikrofon nicht beirren, hüpft bei „The Warrior’s Code“ von Mic zu Mic, damit man ihn auch hört, derweil seine Mitstreiter gleich für ein Lehrvideo in Sachen Posing herhalten können, was hier aber völlig natürlich und nicht aufgesetzt wirkt – der Spaß steht eindeutig im Vordergrund, wobei sich Bassist Oliver eher zurücknimmt und seinen beiden Saitenquälern offenbar gerne den Vortritt lässt. Dafür wird Schlagwerker Hartmut einmal mehr als potenter Single angepriesen, der mit seinem Job bei einer bekannten Riechkette doch der Frauenversteher schlechthin sei. Kurz vor Schluss dann noch ein Dankeschön an Axolotl für die Unterstützung, der Dauergast Karl Gurke wird natürlich auch kurzerhand begrüßt und ein Dankeschön geht auch an die The-Pit.de-Redaktion, weil dieses Magazin hier ja schon von diversen Shows berichtet hat – gern geschehen.

Mit dem Kracher „Gloryful’s Tale“ geht es dann auf die Zielgraden, Johnny gönnt seiner Liebsten einen tiefen Blick in die Augen, wird dann aber von den Zugabe-Wünschen wieder in die Realität zurückkatapultiert und mit einem „okay, überredet“ lassen Gloryful es mit „Sedna’s Revenge“ und dem „besoffenen Kosakenchor“ nochmals richtig krachen.

Setlist:

Intro
Fist Of Steel
Heavy Metal – More Than Meets The Eye
Far Beyond Time
Evil Oath
Intro
The Warrior’s Code
Death Of The First Earth
Gloryful’s Tale
Sedna’s Revenge

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