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J.B.O., Motorjesus im Konzert (Wuppertal, November 2010)

Diese Kombination funktionierte auch in „Wuppital“

J.B.O. unterhielten mit Blöedsinn

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J.B.O.

Kaum waren Motorjesus von der Bühne, waberten schon J.B.O.-Sprechchöre durch die Börse – laut und eindringlich feierten die Fans schon längst, als die Band noch gar nicht auf der Bühne stand. Der Jubel schwoll dann gleich noch um gefühlte drölf Dezibel an, als die „Rosa Unites Meister Of Sex Metal“ die Gitarren einstöpselten und zum Start „I Don’t Like Metal“ zum Besten gaben.

Nichts und niemand wurde geschont, und auch wenn „Dio in Rio“ durch die die traurige Wahrheit eingeholt wurde – der Song wurde mitgeschmettert wie auch „Bolle“ direkt im Anschluss, jedoch wurde der Tod dann doch nicht wie angekündigt schonungslos offenbart und ging in einem Grmmpfhh unter. J.B.O. hatten die Fan-Armee-Fraktion im Griff und sparten nicht mit expliziten Statements des Blöedsinns. So wurde das rosa „Hannah Montana“-Leibchen in der ersten Reihe besonders erwähnt, ein Witz über „Prosttituierte, Frosttituierte und Frosttätowierte“ sorgte für die Tieferlegung der Niveaulatte, und auch die Männlein – Weiblein – Singspielchen funktionierten hervorragend.

Ein Moshpit löste den anderen ab, eine lachende Plautze klatschte gegen die andere, und auch die schon bei MJ eingeführten Pommesgabeln kamen bei J.B.O. zum Einsatz – allerdings hatten sie sich mittlerweile auf das doppelte vermehrt. Dass aber Motorjesus eine tolle Anheizerrolle abgeliefert haben, wurde sogar von J.B.O. anerkennend ins Plenum geworfen: „Die hatten wir uns selber aufs Auge gedrückt, denn manchmal sind Vorbands auch kacke.“

Mehr als einmal hatte der Moshpit die Fans im Griff, und bei „Gänseblümchen“ traute sich sogar ein Crowdsurfer, die „Tanz in den Blöedsinn“-Wiese zu verlassen. Live dürfen sie eh mehr als im Studio, und so kam natürlich auch „Ein bisschen Frieden“ zur Freude der laut mitsingenden Fans zu Ehren. Die Partylaune war weiterhin ungebrochen – zu „Geh mer halt zu Slayer“ wurde artig im Rhythmus der Winke-Winke-Manie herumgefuchtelt, und auch das Schlagzeugsolo wurde durch lautes Hey-Rufen sowie anerkennendem Pfeifen begleitet.

Zum Glück der Fans benahmen sich die Erlanger nicht wie „Arschlöcher“, sondern mit viel Spaß an der Sache wurden auch einige ordentliche Zugaben in die Menge gefeuert.
Jeder vermisste vielleicht so seinen eigenen Song, aber unglücklich war niemand – J.B.O. hatten wieder einmal mehr eine spaßvolle Lyrik-Tüte mir harten Riffs gefüllt – „Ein Fest“ allemal, womit dann auch gleich mit gleichnamigem Song die Show ein Ende fand. Jetzt hätte man es nochmals bringen können, was die ganze Zeit über viel zu kurz kam: Danke Vito!

Setlist:

I Don’t Like Metal
United States Of Blöedsinn
Dio in Rio
Bolle
Kuschelmetal
Gänseblümchen
Ich liebe dir
Du bringst mich um
Das Eine
Danke
Ein bisschen Frieden
Rammstein Reggae
M.E.T.A.L.
Geh mer halt zu Slayer
Fränkisches Bier
Ich sag J.B.O.
Ein guter Tag zum Sterben
Verteidiger des Blöedsinns
J.B.O.
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Bimber Bumber Dödel Dei
Arschloch und Spaß dabei
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Glaubensbekenntnis
Ein Fest

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