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J.B.O., Motorjesus im Konzert (Wuppertal, November 2010)

Diese Kombination funktionierte auch in „Wuppital“

Chris von Motorjesus war sehr gut drauf

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21 Jahre nichts als Blödelei – und damit kann man live auch Geld verdienen. J.B.O. machten die Gegend unsicher und stoppten mal eben für eine Show in der Wuppertaler Börse. Dass die Halle nicht komplett gefüllt war, lag möglicherweise auch an den happigen Eintrittspreisen jenseits der 20 Euro-Marke. Trotzdem waren geschätzte (und das ist in der Börse wegen der baulichen Gegebenheiten sehr schwer) 500 Fans vor Ort, die allerdings nicht nur J.B.O. zu Recht abfeierten, sondern auch der Vorband Motorjesus viel Wohlwollen entgegen brachten.

Motorjesus

Was vor wenigen Wochen in Andernach so hervorragend funktionierte, sollte doch auch in Wuppertal möglich sein – Motorjesus lassen die Puppen tanzen. Die bald neue Scheibe setzt wohl ungeahnte Energien bei der Mönchengladbacher Truppe frei – wie sonst sollte zu erklären sein, dass Frontunterhaltungskanone Chris so befreit wie selten seinen Posten hinter dem Mikrofon bezog. Regelrecht locker verrichtete er seinen Anteil an einer weiteren Runde „erfolgreiche Motorjesus“.

Aber weswegen erfolgreich? Weil die Heavy-Rocker auch in Wuppertal das sicherlich spezielle J.B.O.-Publikum überzeugen konnten, denn schon ab dem zweiten Song „Legion Of Rock“ tobte ein ordentlicher Moshpit durch die Börse. Nicht wenige MJ-Fans waren ebenfalls in der Börse eindeutig an den Bandshirts zu erkennen, aber auch die etwas bunter gestylten Fans des „Zig Jahre Blödsinns“ schwenkten fein die Pommesgabel und nickten heftig und belasteten so die Nackenmuskulatur.

Wie schon beim Halloween Smash Festival 2010 gönnten die Juppis mit „King Of The Dead End Road“ einen Ausblick auf die noch 2010 kommende neue Scheibe „Wheels Of Purgatory“. Der etatmäßige Gitarrist Guido war leider in Wuppertal nicht mit von der Partie, was natürlich bei den Soliparts von Andy besonders auffiel; der Stimmung jedoch tat es keinen Abbruch, und nach Chris' Aufforderung „Hey Wuppertal - die Pommesgabel“ schwebten genau diese zu hunderten über die zahlreich grinsenden Köpfe.

„Leute kaputt machen – der Kranich – der Tiger“, so krakeelte Chris zur Einleitung zum „Christoph The Dragon“ und hatte damit die Lacher wie gewohnt auf seiner Seite. Ob das mit einem kleinen „Only“-Zitat gewürzte und mit einem heftigen Moshpit abgeschmeckte „The Howling, oder aber „A New War“ mit hart umkämpften Pogobandagen – und Metalkaraoke sei Dank hatten auch die letzten reservierten Nasen endlich einen Grund zu feiern: „Rock You Like A Hurricane“, „TNT“ oder „Enter Sandman“ – da fiel es leicht, den verbrutzelten Typen in den vorderen Reihen zu ignorieren, der seinen Mittelfinger die ganze Zeit über nicht unter Kontrolle hatte. Lauter Jubel – „Es ist ein schöner Tag zum Sterben…“ – Motorjesus konnten einmal mehr auf ganzer Linie überzeugen.

Setlist:

Dirty Pounding Gasoline
Legion Of Rock
Distortion Sleep
King Of The Dead End Road
Fist of the Dragon
Destroyer
The Howling
Return Of The Demons
A New War
Motorjesus

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