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Jackson's Open Air 2012

Abwechslungsreiche Metal-Night der es an Zuschauern fehlt

Bonesetter bieten eine enthusiastische Eröffnung

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Eingebettet in das Biosphärenreservat Mittelelbe bietet Oranienbaum mit seiner Barockkirche, Schloss und der Orangerie ein idyllisches Kleinstadtbild und somit sicher ein Traumziel für diverse Kaffeefahrten. Bei diesem Anblick vermutet man bei einem hier stattfindenden Open Air eher Blasmusik, Schlager und schunkelnde Menschen, aber Jackson’s Bar lädt stattdessen zum dritten Mal in Folge zur Metal-Night und dem damit verbundenen Headbangen ein.

Das Wetter lockt des Abends immer noch mit hochsommerlichen Temperaturen, der Geruch von Bratwürsten zieht über das Gelände und mit zwei Getränkeständen, ist auch für ausreichend Flüssignahrung gesorgt. Das Jackson’s Open Air präsentiert sich bestens gerüstet, doch leider mangelt es an Zuschauern.

Bonesetter

Bonesetter, die das Open Air eröffnen dürfen, sind nicht zum ersten Mal hier, sondern konnten schon in der Vergangenheit in einem kleineren Rahmen ihr Können zum Besten geben.
Als sie mit einer halben Stunde Verspätung beginnen, tummeln sich gerade einmal an die sechzig Leute auf dem Areal und diese bevorzugen auch noch den hinteren Bereich. Völlig unbeeindruckt vom leeren Platz legen die Leipziger einen enthusiastischen Start hin und begrüßen ausschweifend die Anwesenden. Trotz des noch recht jungen Alters wirken Bonesetter durchaus routiniert, können mit einem soliden Handwerk überzeugen und Frontmann Hendrik hat für jeden Song die passende Ansage bereit. Das Quartett präsentiert straighten Rock mit Heavy-Metal-Einflüssen, bei dem sich vor allem Franz an der Leadgitarre hervorhebt.

Mit der Ausschau auf die im September erscheinende erste EP der Leipziger wird „Sweat And Blood“ angekündigt. Der Song reiht sich bestens in das bisher kredenzte Liedgut ein, bei dem Bonesetter immer wieder auf eingängige Melodien und angenehme Harmoniebögen zurück greifen. Mit „Make Love Not War“ gibt es einen Song für die Frauen und die mitgebrachten Freundinnen quittieren dies auch mit einem Lächeln. Der Rest des Publikums kommt allerdings über ein angedeutetes Kopfnicken nicht hinaus und trotz aller Bemühungen der Vier rückt auch Niemand auch nur eine Haaresbreite näher an die Bühne.

Mit „Shot Fast And Merciless“ neigt sich der Kurz-Gig auch schon dem Ende. Hendrik überzeugt nochmals mit druckvoller Stimme, die man ihm eigentlich gar nicht zugetraut hat. Diese klingt teils kehlig, um kurz danach wieder in höhere Stimmgefilden auszubrechen und doch bleibt sie immer sehr kraftvoll.

Ein letzter Song wird gespielt, ein Dank ans Publikum und ein nochmaliger Hinweis auf die bald erscheinende EP folgen und damit ist das Konzert von Bonesetter auch schon vorbei.
Zurück bleibt die Freude über einen gelungenen Auftakt. Zwar bieten die vier Musiker nichts Außergewöhnliches oder gar Überraschendes, aber trotzdem ist das Gespielte gut anzuhören und hätte sich auch noch etwas mehr Begeisterung von den Zuschauern verdient.


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