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Iron Globe Festival 1

Die Mälze platzt aus allen Nähten

Es ist ein schwieriges Geschäft im Metal-Underground. Das gilt für Bands und Veranstalter. Diese Erkenntnis ist wahrlich nicht neu. Trotzdem wagen immer wieder mutige Initiatoren den Schritt und versuchen eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Nicht selten geht so eine Debütveranstaltung grandios schief. Manchmal kann man aber auch einen Überraschungserfolg verbuchen. Von einem solchen handelt dieser Bericht.

Im Untergeschoss der Alten Mälzerei in Regensburg findet das erste Iron Globe Festival statt. Die Veranstaltung präsentiert sich sehr entspannt. Es spielen vier Bands. Drei davon stammen aus Bayern und der Headliner kommt aus dem Saarland. Soweit ist immer noch alles relaxed. Viele werden sich gedacht haben: „Ja, schon wieder irgend so ein Undergroundkonzi. Da ist doch bestimmt nichts los.“ Falsch gedacht Freunde!

Bereits zum Konzertauftakt ist der kleine Konzertraum der Mälze gut gefüllt und

Reaper’s Revenge

starten den Konzertabend. Die fünf Streiter aus der nördlichen Oberpfalz (hat rein gar nichts mit Rheinland-Pfalz zu tun) haben sich den Abend bestimmt schwerer vorgestellt. Als Opener wird man oft nicht sehr begeistert empfangen, aber heute rockt die Hütte vom ersten Ton an. Reaper’s Revenge können mit ihrer Stilmischung, die sich zwischen Power, Progressive und Thrash Metal bewegt, durchaus punkten und die Stimmung ankurbeln.

Vor allem Frontröhre Christian lockert den Gig durch seine flapsigen Sprüche immer wieder auf. Da die Band so gut ankommt würde er gerne Shirts und CDs für 30 oder 40 Euro verkaufen. Diese nicht ernst gemeinte Aktion geht nicht so ganz auf, also konzentrieren sich die Musiker weiter auf das, was sie am besten können - musizieren.

Das klappt überdurchschnittlich gut. Die meist recht flotten und griffigen Nummern der Formation kommen gut an und Reaper’s Revenge können vom ersten Song an Applaus einheimsen. Einzig als eine Ballade angekündigt wird, stutzt das Publikum kurz. Nach anfänglichem Zögern gehen die Zuschauer aber auch hier gut mit und da die Powerballade zum Schluss ordentlich anzieht, ist auch die Stimmung schon wieder bereitet für die folgenden, härteren Nummern.

Reaper’s Revenge liefern einen beachtlichen Auftritt ab. Die Bühnenperformance kann sich sehen lassen und vor allem das natürliche Auftreten der Akteure macht Spaß an einer Show der Gruppe aus der Oberpfalz.

Setlist:

Hellbound
Storm Of Damnation
Just A Second
Two Of Me
Wall Of Fear And Darkness
Dawn Of A New Day

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