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Insomnium, Fleshgod Apocalypse, Stam1na im Konzert (Hamburg, November 2014)

Drei sehr unterschiedliche Bands mit einem klaren Gewinner

Konnten das Publikum überzeugen, nicht jedoch den Rezensenten: Fleshgod Apocalypse

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Fleshgod Apocalypse

Eine gute Überleitung, denn die folgende Band gefällt wiederum dem Autor überhaupt nicht. Der Soundcheck lässt bereits Schlimmstes erahnen; wenn man hört, wie die Bassdrum künstlich klackert, hat man schon zu diesem Zeitpunkt kaum noch Lust mehr. Immerhin: Ein Klavier auf der Bühne sieht man bei Metalkonzerten auch nicht andauernd. Trotzdem: Die Befürchtungen bestätigen sich, kaum dass Fleshgod Apocalypse die Bühne betreten haben; sorry, aber dieser durchgängig sterile, monoton tackernde Bassdrumsound geht absolut gar nicht – live zu triggern sollte gesetzlich verboten werden!

Und auch sonst langweilt die Truppe mit unnötigem Gepose und wirrem Songwriting. Man will wohl einen auf ganz speziell machen und wartet mit der Kombination Anzug/ Corpsepaint auf, während man völlig überladene und verkitschte Stücke ins Publikum feuert. Klar, ihre Instrumente beherrschen die Jungs zweifellos und das mit dem Klavier ist schon eine feine Sache, aber insgesamt hat man das Gefühl, die Italiener wären gerne Dimmu Borgir, kämen aber nicht an das songschreiberische Level heran. Dazu jault sich im Hintergrund eine von einer seltsamen Maske verdeckte Sängerin einen ab und obwohl man nicht sagen kann, dass sie ständig falsche Töne von sich geben würde, geht einem auch das relativ schnell ziemlich auf den Keks.

Ich stehe total auf die Kombination von Metal und Klassik, nur können’s einige eben und andere halt nicht. Während die schon genannten Dimmu Borgir, Blind Guardian und einige weitere wissen, wie man das richtig macht, ist das hier ähnlich mies wie Haggard, wobei fairerweise gesagt werden muss, dass Fleshgod Apocalypse wenigstens spielen können (naja, bis auf den Schlagzeuger anscheinend, da der ja technische Hilfsmittel benötigt). Und was interessiert überhaupt die Meinung eines kleinen Metalredakteurs aus Hamburg, denn die Formation erntet jede Menge Zuspruch. Muss man nicht verstehen, ist aber so, und das gibt ihnen am Ende Recht.

Setlist:

The Hypocrisy
Minotaur (The Wrath Of Poseidon)
Requiem In Si Minore
Pathfinder
Prologue
Epilogue
The Violation
The Egoism
The Forsaking

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