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In Weak Lights & Wortmord im Konzert (Essen, März 2018)

Geburtstag, Livemucke und Überraschungen

Das Don't Panic scheint sich so langsam aber sich zum Geburtstagsshow-Partyclub zu mausern und dadurch immer mehr ein wenig den Punk/Rockabilly-Duft abzustreifen. Dieser März-Samstag ist also Grave Violater alias Peppi, Klampfer bei Wortmord und eben auch ex-Gitarrist bei Sodom an der Reihe, der seinen Geburtstag feiert. Und weil sich schon viele im Vorfeld angemeldet bzw. mit einer Karte eingedeckt haben, wird nicht wie vorher geplant im Backyard gefeiert, sondern vorne im großen Raum, was allerdings dann auch dafür sorgt, dass der Abend über bescheiden, was den Sound betrifft, nicht hinaus kommt. Den offiziellen Abschluss liefern dann In Weak Lights – klar, der Herr Papa fördert so gerne seinen Nachwuchs.
Und so trifft sich die Altenessener Szene zum Happy-Stelldichein auf Partymodus getrimmt, als kleines Schmankerl unter dem Who is Who dürfte auch gelten, dass heute auch Alt-Sodom Bernemann auf Neu-Sodom Yorck Segatz trifft.

Wortmord

Ein bisschen ist es ja still geworden um Wortmord und seit dem Debüt „Wortgeburt“ von 2010 haben sie auch nichts mehr veröffentlicht – dafür aber dringt das Gerücht „Kurskorrektur“ aus der Spekulationsküche, denn es kann durchaus sein, dass die Altenessener in Zukunft mit englischen Lyrics weitermachen wollen. Bis es aber soweit ist, wird heute erst einmal gefeiert, die alten Schinken dabei ausgepackt und gleich zwei Sodom-Coversongs vervollständigen die heutige Setlist.

Im Grunde können sie heute auch spielen, was sie wollen, die Anwesenden sind eh auf Party eingestellt – mal sehen, wie der Bandsupport unter „regulären“ Bedingungen aussehen wird –, dementsprechend hört sich auch der gehobene Applaus an und spiegelt sich auch im nachträglichen Schulterklopfen wider. „Party für Peppi“, so Ricardo noch etwas zurückhaltend, vor „Bloody Corpse“ tönt dann aber der „Happy Peppi to you“-Geburtstagschor, fast nur getoppt durch die Überraschung, dass Uli Mentzel – der sogar mit ein paar Sprechchören gefeiert wird – sich bei „Die Feile im Mund“ das Mikrophon schnappt und noch ein bisschen mehr Vergangenheit einbringt.

„Ich hab mich da zweimal vergriffen, falls das keinem aufgefallen ist“, lässt Peppi anschließend heraus, umarmt seinen alten Weggenossen und rifft sich mit den aktuellen Mitstreitern auf das Finale zu – klar, „Blasphemer“ darf auch heute nicht fehlen, die Zugabe-Rufe lassen nicht lange auf sich warten, allerdings werden die mit einem „ich hab Durst, ich muss jetzt was trinken“ niedergeschmettert – da will einer jetzt seine Party halt noch ein bisschen mehr genießen und nicht mehr „arbeiten“.

Setlist:

Harmonie
Wortmord
Einfach mal die Fresse halten
Schöne Zeiten
Bloody Corpse (Sodom-Cover)
Die Feile im Mund
Willkommen im Club der lebenden Leichen
Armee der Finsternis
Blasphemer (Sodom-Cover)

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