Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

In Flames, Killswitch Engage, Heaven Shall Burn, Everytime I Die, Maylene And The Sons Of Disaster im Konzert (Oberhausen, Dezember 2009)

Hier hat man wahrhaft etwas für sein Geld bekommen!

Killswitch Engage

Nachdem Heaven Shall Burn genau 45 Minuten gespielt hatten und etwas mehr als 20 Minuten während der anschließenden Umbaupause vergangen waren, betraten die Männer von Killswitch Engage gegen Viertel nach neun die Bühne – sämtliche Strahler erglommen in unterschiedlichsten Regenbogenfarben und läuteten so einen starken Auftritt mit heftiger Lichtshow, druckvollem Sound und sehr viel Spaß ein.

Bassist Mike schaffte es nach wie vor durch solides Bassspiel eine Brücke zwischen Rhythmus, also Schlagzeug und Gitarren zu schlagen und somit den Laden perfekt zusammen zu halten, während er gleichzeitig über die Bühne hetzte und eine energetische Liveshow bot. Gitarrist Adam schien sich weniger ernst zu nehmen, was jedoch nicht heißt, dass er weniger gut spielte; viel mehr wurde dies durch seine Körpersprache und andere Aktionen deutlich, so vollführte er beispielsweise einige mehr oder weniger gute Kicks in die Luft.

Darüber hinaus machte die Band ziemlich am Anfang in einer Pause zwischen den Songs die Ansage, dass die Shows in Deutschland absolut großartig und die Deutschen ein fantastischen Publikum seien – begründet wurde dies anschließend damit, dass es in Deutschland das weltweit beste Bier gäbe, was scheinbar sämtliche Anwesenden in Jubelschreie und fast schon fanatische Sympathie für die Band ausbrechen ließ. Nach einem ordentlichen „Prost!“ und einigen mehr oder weniger gelungenen Rülpsern ging es dann weiter mit der Show und die Halle bebte – durchgehend sah man erhobene Hände in der Luft, immer wieder wurden Crowdsurfer über die Masse getragen und man konnte deutlich erkennen, dass Killswitch Engage gleichweise junge wie alte Menschen begeistern können.

Trotz des unheimlichen Gedränges vor der Bühne, ließ es sich die Band nicht nehmen, noch einmal zu einem Circlepit aufzurufen, was jedoch typischerweise – ganz dem Humor der Band entsprechend – auffallend verdächtig nach „Circlepenis“ klang. Abgesehen von dem Hit „When Darkness Falls“ waren in der Setlist die größten Hits der Band enthalten und auch das neue Album wurde mit einigen Songs wie „Starting Over“ oder „Reckoning“ repräsentiert. Zum Abschluss spielte man die Cover-Version „Holy Diver“ von Dio und hinterließ dem Europa-Headliner In Flames ein gut gelauntes, schon etwas erschöpftes, aber auch bestens aufgewärmtes Publikum, welches nun nach einer Dreiviertelstunde Killswitch Engage bereit war für eine grandiose Liveshow der Schweden In Flames.

Setlist:

My Curse
A Bid Farewell
The Forgotten
Reckoning
Fixation On The Darkness
Starting Over
Rose Of Sharyn
My Last Serenade
The End Of Heartache
Holy Diver
Seite
comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann