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In Flames, Killswitch Engage, Heaven Shall Burn, Everytime I Die, Maylene And The Sons Of Disaster im Konzert (Oberhausen, Dezember 2009)

Hier hat man wahrhaft etwas für sein Geld bekommen!

Heaven Shall Burn

Inzwischen war es auch im großen, hinteren Bereich der Halle merklich voller geworden – Heaven Shall Burn, die einzige deutsche Band des Abends, die also auf einen riesigen Heimvorteil aufbauen konnte, war an der Reihe, dem Publikum ordentlich einzuheizen. Heaven Shall Burn waren quasi als "lokale Supporter" für die Deutschlandkonzerte der Tour mit in das Line-Up mit aufgenommen worden und füllten aufgrund ihres Erfolgs und des Bekanntheitsgrads erst den dritten Slot, der von verschiedenen Bands während dieser Tour besetzt wurde. So konnte man bespielsweise für die Konzerte im skandinavischen Raum die Band Dead By April gewinnen.

Bereits während der rund zehn Minuten andauernden Umbauphase konnte man das regelmäßig in verschiedenen Farben angestrahlte Cover-Artwork des letzten Releases in Form eines riesigen Banners auf der Bühne bestaunen. Das Logo beziehungsweise den Schriftzug von Heaven Shall Burn hat im übrigen Mike von Killswitch Engage designt, der sich sicherlich freute, seine deutschen Freunde wiederzutreffen und seine Arbeit auf dem Banner wiederzufinden.

Als der Umbau abgeschlossen war, wurde es dunkel in der Halle und es folgte eine angespannte, erwartungsvolle Stille, die bald von den zarten Streichern des Songs „Endzeit“ aufgelöst wurde und eine unheimliche Welle des Jubels im Publikum auslöste, die nicht aufhörte bis die Bühne in grellem Licht erstrahlte, schwere Riffs die Halle erfüllten und die Menge in Bewegung versetzten – gut die gesamte erste Hälfte der Halle war ein sich bewegender Mob, zwar war es doch sehr eng für einen anständigen Pit, allerdings entstanden immer mal wieder einige gute Anläufe. Heaven Shall Burn hatten sich wieder ordentlich in Schale geschmissen und ihre typische Live-Uniform angezogen, das heißt ihre roten Hemden. Von Anfang an spürte man, dass diese Show deutlich energetischer und geladener war als die der beiden Bands zuvor: Frontshouter Marcus brüllte sich die Seele aus dem Leib und – unter anderem – Produzent und Gitarrist Alexander „Ali“ Dietz ließ seine Matte kreisen.

Anfangs hätte der Gitarrensound etwas besser abgemischt sein können, allerdings verbesserte sich der Sound nicht nur während des Auftritts von Heaven Shall Burn, sondern steigerte sich konstant während des gesamten restlichen Konzerts, so dass zuletzt In Flames einen super Sound hatten bei einer enormen Lautstärke. Selbstverständlich spielten die deutschen Metalcore-Heroen neben „Endzeit“ auch andere Pflichtsongs wie „Forlorn Skies“ oder „Voice Of The Voiceless“, so dass die Setlist quasi nur aus absoluten Live-Knallern bestand. Immer wieder versuchte Marcus das Publikum mit einzubeziehen und hielt Besuchern das Mikrophon hin, sodass die Fans sich bei Songs wie „Endzeit“ mit beteiligen konnten – allerdings war diese Beteiligung zu Anfang noch verhältnismäßig leise, steigerte sich jedoch über die Songs „Counterweight“, „Profane Beliefers“ oder „The Disease“ bis hin zu „The Weapon They Fear“ durchgehend, so dass bei der letzten Abschluss-Hymne „Black Tears“ das Publikum eine erstaunliche und ansehnliche Lautstärke erreichte, während Crowdsurfer über die Menge getragen wurden und besonders vom hinteren Teil der Halle aus als schwarze Silhouetten ein tolles Bild abgaben. Nach dem letzten Song wurden zwar neben einer tobenden und applaudierenden Halle auch Zugabe-Rufe laut, die jedoch aus Zeitgründen nicht erfüllt werden konnten.

Setlist:

Endzeit
Counterweight
Profane Believers
Forlorn Skies
Voice Of The Voiceless
The Disease
The Weapon They Fear
Black Tears
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