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In Flames, Killswitch Engage, Heaven Shall Burn, Everytime I Die, Maylene And The Sons Of Disaster im Konzert (Oberhausen, Dezember 2009)

Hier hat man wahrhaft etwas für sein Geld bekommen!

Every Time I Die

Nach einer viertelstündigen Umbaupause erklang ein Intro, das eine Mischung aus dramatischer Oper, hektischen Streichern und stimmungsvollen Chören darstellte und den Auftritt von Every Time I Die einleitete. Deren Lichtshow war gleich von einem völlig anderen Kaliber, die Strahler bewegten sich in variantenreichem Tempo mit unterschiedlichen Farben hin und her und sorgten für so einige großartige visuelle Effekte. So erstrahlten zwischendurch alle Strahler in gleißenden, weißen Lichtkegeln und zielten dann in einem 90°-Winkel auf die Bühne und auf die dort spielenden Musiker, sodass dieses Bild doch verdächtig stark an so manche Verfilmungen des noch futuristischen Prozesses des Beamens erinnerte.

Eben diese Strahler wechselten dann ihre Farbe zu einem schönen, dunklen Blau und blitzen durch die Halle, oder wurden in gelb-rötlichem Ton auf den im Hintergrund der Bühne befindlichen, riesigen Banner, der das Coverartwork des aktuellen Albums „New Junk Aesthetic“ zeigte, gerichtet und liefen dann, aussehend wie Feuerbälle, an diesem hinab auf den Boden der Bühne. Allerdings vermisste man auch nicht grelle, teilweise doch stark blendende Lichtblitze, die besonders bei Mosh-Parts häufig zum Einsatz kamen.

Wirklich mehr Bewegung als zuvor gab es auf der Bühne jedoch auch jetzt noch nicht – zwar nutzte Sänger Keith "Balls" Buckley den Raum doch erheblich besser aus als sein zuvor aufgetretener Kollege, allerdings sprang auch hier der energetische Funke nicht wirklich auf das Publikum über, das zwar recht zahlreich erschienen war, jedoch auch kaum Bewegung zeigte – denn dort, wo sich normalerweise der Moshpit abspielte, war es schnell viel zu eng geworden. Während des gesamten Auftritts der Band drängelten sich fortwährend einzelne oder kleinere Grüppchen von Fans durch die Masse und störten somit viele dabei, in Ruhe den Auftritt zu genießen. Kann man sich eigentlich nicht während der ersten Umbaupause einen geeigneten Platz in der Halle suchen, wenn man Every Time I Die sehen wollte? Und kann man das gleiche nicht für Heaven Shall Burn in der zweiten Umbauphase tun? Das Argument, dass man während dieser Pausen an der Theke stand, zählt nicht, denn die dortigen Bedienungen waren durchaus nicht langsam.

Wenn sich also nicht gerade jemand mit einem überschwappenden Bier, einem verschwitzen Körper oder gar einer glimmenden Zigarette an einem vorbeidrängelte, konnte man der Band zusehen, wie sie etwas länger als eine halbe Stunde lang Songs à la „Floater“ zum Besten gab und sogar doch – zum Schluss - erste Crowdsurfer über die Masse getragen wurden.

Setlist:

Roman Holiday
The Marvelous Slut
Ebolarama
No Son Of Mine
Bored Stiff
Wanderlust
Floater
The New Black
We're Wolf
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