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In Flames, Killswitch Engage, Heaven Shall Burn, Everytime I Die, Maylene And The Sons Of Disaster im Konzert (Oberhausen, Dezember 2009)

Hier hat man wahrhaft etwas für sein Geld bekommen!

Glücklicherweise gibt es trotz unverschämter Gebührenerhöhungen seitens der GEMA noch immer Bands und Touren, die für ausverkaufte Hallen sorgen, wie beispielsweise die von Rockstar Energy Drinks präsentierte Taste Of Chaos Tour 2009 mit Bands wie In Flames, Killswitch Engage, Every Time I Die und Maylene And The Sons Of Disaster sowie weiteren, wechselnden Acts.

Maylene And The Sons Of Desaster

In der ausverkauften Turbinenhalle Oberhausens sollte die letzte Deutschlandshow der aktuell laufenden Taste Of Chaos Tour stattfinden und bereits lange vor Einlass sammelten sich die ersten Fans vor dem Eingang um in der Halle einen guten Platz zu ergattern. Für insgesamt immerhin 1500 Menschen war Platz, Ankömmlinge ohne Karte mussten wieder heimfahren, da es aufgrund der mangelnden Kapazität nicht möglich war, weitere Tickets an der Abendkasse anzubieten. Überpünktlich, etwa zehn Minuten vor 19 Uhr erklommen Maylene And The Sons Of Desaster die in gelbliches Licht getauchte Bühne.

Bereits jetzt war es in der Halle ziemlich voll und bis zum Mischpult hin standen die Massen vor der Bühne – und das, obwohl die Show dieser Band im Vergleich zu denen ihrer Kollegen ein Witz war. Der etwas irritiert wirkende Frontmann Schuylar Croom tänzelte vor dem Mikrophonständer vor sich hin, die anderen Bandmitglieder – zu denen übrigens drei (!) Gitarristen gehören, erledigten solide ihren Job, verzichteten jedoch auf größere körperliche Aktivitäten auf der Bühne und spielten viel mehr in aller Ruhe ihr Set herunter. Wirklich viel Bewegung kam auch im Publikum nicht auf, so konnte die Band die Zuschauer lediglich dazu motivieren, bei einigen Stellen zaghaft mitzuklatschen.

Auf eine großartige Lichtshow wurde ebenfalls verzichtet, die Bühne blieb während des gesamten Auftritts der Band weiterhin in ein gelbliches Licht getaucht und auch die Strahler bewegten sich nicht, sondern blieben starr auf die gleichen Positionen gerichtet. Im Hintergrund der Bühne hing ein riesiger Banner der Band, der in dem Licht recht nett anzusehen war. Auch die Musik der Kapelle passte gut zu der an und für sich minimalistischen Lichtshow, denn die gelbliche Farbe verlieh dem Southern-Rock-beeinflussten Sound der Band eine passende Atmosphäre. Nach 25 Minuten war die Band dann bereits gezwungen, aus Zeitgründen die Bühne zu verlassen und Platz für die 1998 gegründete Southern Metal(core)-Formation Every Time I Die zu machen.

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