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Imperial Never Say Die!-Tour 2010

Die Welle der Zerstörung hat auch Oberhausen umgehauen

Your Demise sind ein starkes Kontrastprogramm zum Opener

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Die Never Say Die!-Tour von Imperial Clothing und Avocado Booking wird heute Abend in der Oberhausener Turbinenhalle ihrem Namen alle Ehre machen. Eine große Mischung an gewaltigen Core-Krachern wird mit der Unterstützung der Fans die Turbinenhalle zum Beben bringen und kaum einen Stein auf dem anderen lassen. Die große Treppe vor der Oberhausener Lokation ist gut gefüllt und lauter Core-Fanatiker haben sich, möglichst locker und dünn, mit kurzen Hosen und Shirts bekleidet, dort eingefunden, um auch keine Band zu verpassen. Im Eingangsbereich gibt es ein großes Angebot an Fanartikeln und es fällt nicht leicht, sich für ein Shirt zu entscheiden. Schließlich haben alle sieben Acts am heutigen Abend einen enormen Reiz und das Adrenalin der Vorfreude macht sich nicht nur bei der tanzwütigen Fraktion breit.

We Come As Romans

Den Anfang macht, vor sehr gut gefüllter Halle, der junge Sechser aus Michigan von We Came As Romans. Verglichen zum Rest der Bands, die auf der Never Say Die!-Tour 2010 ihren Platz im Billing gefunden haben, sind die Römer ein guter Opener zum Warmwerden. We Came As Romans eröffnen ihr Set mit „To Plant A Seed“. Mit zweistimmigen Vocals zeigen sie direkt viel Abwechslung und machen einen super Eindruck auf der großen Bühne. Während Dave Stephens  growlt und brüllt, sorgt der smarte Strahlemann Kyle Pavone für die cleanen Vocals, die sich erstklassig in die Songs einfügen. Sie bringen immerzu ruhige Parts in die sonst brachiale Musik von We Came As Romans und garantieren somit einen hohen Wiedererkennungsfaktor. Die Fans und auch der Großteil des restlichen Publikums scheinen die Aufwärmphase übersprungen zu haben. Es wird direkt deutlich, dass die Core-Fanatiker auf Zerstörung aus sind. Die Songs der jungen, motivierten Band werden unverzüglich zum Anlass genommen, einen riesigen Strudel in der großen Fan-Menge zu erzeugen, der jeden in sich hineinzieht, der nicht auf sich Acht gibt. So entsteht in Windeseile ein gewaltiger Mosh Pit, in dem es heftig zur Sache geht. Doch die Zeit ist begrenzt, und We Came As Romans müssen ordentlich Gas geben, damit sie ihre kurze Setlist im Zeitplan durchgezogen kriegen. Dabei konzentrieren sich die Songs ausschließlich auf das Album „To Plant A Seed“.  Mit dem vierten Song ist schon das Ende des Gigs erreicht und mit „Roads That Don’t End And Views That Never Cease“, wird der letzte Song von We Came As Romans zelebriert. Nach 30 Minuten Spielzeit können die Amerikaner auf einen starken Auftritt zurückblicken, der ihnen bestimmt viele neue Hörer beschert und in jedem Fall mächtig Spaß gemacht hat.

Setlist:

1.    To Plant A Seed
2.    Broken Statues
3.    Intentions
4.    Roads That Don’t End And Views That Never Cease

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