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Iced Earth und Martyr im Konzert (Hengelo, Juni 2018)

Doppelter Abschied

Martyr holen heute sogar Johanna auf die Bühne

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Was ein Abend...Iced Earth gedenken Vinnie Paul und Martyr verabschieden ihren Drummer  Wilfried Broekman. Gänsehaut allenthalben, was will eigentlich das Fanherz mehr? Genau, so ist es eben ein mehr als gelungener Abend im Metropool in Hengelo, der so auch etwas geschichtsträchtiges hat.

Martyr

Feier- und Abschiedsstunde gleichzeitig bei den aus Utrecht kommenden Martyr, denn Drummer Wilfried Broekman spielte gestern in Alkmaar und zockt heute in Hengelo zum letzten Mal bei den Metallern...eine schönere Show vor richtig gut gefüllter Hütte im Metropool kann man kaum besser planen, zumal die Gäste auch schon beim Opener zahlreich die vorderen Plätze einnehmen und der heimischen Band auch reichlich Support gönnen.

Die Truppe greift dann auch reichlich in die Dramatik-Eltern-haben-Spaß-Trickkiste, haben sie doch die auch auf dem Album vertretende Kinderstimme bei „Into The Darkest Of All Realms“ in Form von der jungen Johanna in bestens geschminkter Gruselkabinettschauspielerei auf die Bühne geholt – da kommt nichts vom Band, aller Ehren wert.

Natürlich steht das aktuelle Album „You Are Next“ absolut im Vordergrund, doch auch hier überraschen Martyr mit einem geschickten Song-Schachzug und kredenzen mit „Snow & Fire“ aus der 1984 Split-LP-Schatztruhe „Dutch Steel“ (Compilation auf Roadrunner Records) ein herrliches Schmankerl der eigenen Frühphase – die beiden Gitarristen Rick Bouwman und Marcel Heesakkers sowie Frontmann Robert van Haren beschenken sich somit wohl ein Stück weit selbst.

Schade, dass das Gros der Ansagen dann auf holländisch aus den Speakern tönt und für viele „Grenzgänger“ dann ein Buch mit sieben Siegeln bleibt, aber auch so macht die kraftvolle, mit zahlreichen Lichteffekten aufgepeppte Show einfach nur Spaß, die Fans applaudieren heftig, beim eben schon erwähnten „Snow & Fire“ funktioniert auch bestens die Mitklatschanimation und auch das Abschlussfoto vor proppenvoller Hütte und fettem Pommesgabelbackground macht richtig Spaß. Zwischendurch durfte sogar Johanna nochmals ran, doch das Surfen durch die Reihen will nicht gelingen, schnell landet sie aber sicher in Muttis Armen.

Setlist:

Intro
Into The Darkest Of All Realms
Infinity
Snow & Fire
Afterlife
Inch By Inch (statt Unborn Evil)
Monster
Outro

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