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Iced Earth, Evergrey, Steel Engraved, Dead Shape Figure im Konzert (München, Dezember 2012)

Iced Motherfucking Earth!

Stu steht seinem Vorgänger in nichts nach

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Iced Earth

Nun ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben. Die Bühne wird umgebaut und es nähert sich der Auftritt von Iced Earth. Seitdem Fronter Matt Barlow erneut die Band verließ, hat sich Sänger Stu Block etabliert. Er steht dem langjährigen Shouter in nichts nach und kann sowohl vom Auftreten als auch vom Singen her mit dem Langzeitfrontmann mithalten.

Der Auftritt startet wie erwartet mit viel Energie. Das Zuhörervolk ist sofort voll bei der Sache und die Party startet von null auf hundert. Erst nach den ersten beiden Songs gönnt die Band den Zuhörern eine kurze Unterbrechung. Sänger Stu begrüßt in gewohnt freundlicher Manier die Fans und leitet sofort wieder zurück zum musikalischen Teil des Auftritts. In einer fetten Partystimmung befinden sich die Fans inzwischen. Völlig ohne Aufforderung reißen sie die Arme nach oben, klatschen, singen und feiern die Band mit völliger Hingabe. Nicht nur direkt vor der Bühne kocht die Hütte, auch außerhalb der Grube, auf dem Rang sozusagen, werden Iced Earth gefeiert. Bei so guter Stimmung fällt es nicht schwer, in den allgemeinen Rausch mit einzutauchen.

Musikalisch haben Iced Earth tief in der Schatzkiste gekramt, wie ein Blick auf die Setlist schnell vermittelt. Neben einigen ganz neuen Stücken gibt es auch richtig alte Kracher. Interessanterweise sind die Zuhörer bei den älteren Titeln genauso textsicher wie bei den ganz neuen Stücken. 

Die Highlights der Show sind die Songs „V“, „I Died For You“, „Prophecy“ und der vom Album „The Dark Saga“ stammende Hit „The Hunter“. Während dieser Nummern steigert sich die Stimmung bis ins Maximum. Als der Auftritt nach „The Hunter“ beendet wird, breitet sich im Backstage sofort ein Pfeifkonzert aus. Zugabe-Rufe werden laut und nach wenigen Minuten hat man die Band wieder auf der Bühne. Drei Songs haben die Amerikaner noch vorbereitet und diese werden auch sogleich auf die Zuhörer losgelassen. Den lautesten Zuschauerchor des Abends erreichen Iced Earth logischerweise mit „Melancholy“. Oftmals sind die Zuschauer lauter als die Band selber - ein beeindruckendes Schauspiel.

Zu Ende geht der Auftritt wie immer mit „Iced Earth“. Noch ein letztes Mal feiern die Gäste in München ihre Helden mit aller Inbrunst, bevor die Lichter im Backstage endgültig ausgehen und ein beinahe perfekter Konzertabend damit sein Ende findet.

Setlist:

  • Dystopia
  • Burning Times
  • Pure Evil
  • Wolf
  • V
  • My Own Sacrifice
  • I Died For You
  • Invasion
  • Motivation Of Man
  • Setian Massacre
  • Anthem
  • Prophecy
  • Dark City
  • Equilibrium
  • The Hunter
  • Sacred Flames
  • Boiling Point
  • Melancholy
  • Iced Earth
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