Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Hypocrisy, Essence, Weak Aside im Konzert (Essen, März 2013)

…wegen Überfüllung geschlossen…

Weak Aside legen den Grundstein für einen erfolgreichen Abend

Zum Thema

Vor der Tür des Turocks bildet sich eine lange Schlange, die ersten Fans stehen schon gute zwei Stunden vor der Öffnungszeit vor Ort und auch die ersten „Karte gesucht“ Pappschilder tauchen auf. Irgendwann kommt einer der Turockordner heraus und hängt mit lockerem Achselzucken das „Ausverkauft“-Schild über den Eingang – unbeteiligte Passanten schauen einfach nur blöd drein und fragen sich sicher, was denn für die „Langhaarigen“ da so Interessantes sein könnte.

Hypocrisy kommen, schon seit Tagen sind die letzten Tickets restlos vergriffen, sodass von einer VVK-Stelle sogar ironischerweise auf Facebook hinterlassen wurde, dass es bei zahlreichen Anrufen immer wieder die gleiche Auskunft gab, man nun aber ein Buch über die verschiedenen Ausdrucksweisen des Bandnamens verfassen könne.

Einige Fans rechnen übrigens am heutigen Abend auch mit den polnischen Deathern Hate. Die aber springen erst ab morgen auf den Tourtross auf und spielen heute Abend beim Inferno Fest in Oslo. Damit noch immer drei Bands vor Ort am Start sind, haben die aus dem niedersächsischen Emden kommenden

Weak Aside

den Zuschlag für die Supportrolle bekommen. Knapp ein dreiviertel Jahr zuvor hatten sie im Turock schon einmal ihre Visitenkarte als Support für Death Angel abgegeben. Heute ist das Death-Metal-Gesamtpaket aber einfach stimmiger. Und obwohl Weak Aside als erstes auf die Bühne müssen (oder besser in diesem Fall: dürfen), kann sich die Band schon zu früher Stunde über eine volle Hütte freuen – die Anreise hat sich somit erst Recht gelohnt.

„Habt ihr Bock auf Death Metal?“, so die eher rhetorische Frage von Frontgrunzer Thomas, dem man durchaus eine leichte John-Tardy-Stimmfärbung unterjubeln kann, nachdem sie schon mit „Death Waits“ und „Collective Failure“ eine derbe Todeskerbe ins Turocker Parkett geschlagen haben. Mit „Alive“ stellen sie sogar einen komplett neuen Song vor, den sie wohl mittlerweile auch aufgenommen haben und der in der nächsten Zeit auf der Facebook-Seite der Band einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden soll.

„Zurück zu den Anfängen“ lässt Thomas in einer kurzen Pause vom Stapel. „Bloodstorm“ von der 2007er Demo „Fire At Will“ scheppert anschließend wild und roh über die Fans hinüber. Ob sich die Leute nun nur das Booklet ansehen oder sich beim Hören kuschelig vor dem Kamin platzieren – Hauptsache, die Leute kaufen „Ghostleader“ zum kleinen Kurs, denn auch mit den beiden Rausschmeißern wie dem aktuellen Titeltrack oder „With Human Eyes“ punkten sie überraschend gut beim Publikum.

Setlist:

Intro
Death Waits
Collective Failure
Alive
Bloodstorm
Ghostleader
With Human Eyes

Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen