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Hopelezz, Perzonal War & Fall Of Carthage im Konzert (Wuppertal, Februar 2016)

Hopelezz-CD-Release-Show in der Heimat

Fall Of Carthage übernehmen die Rolle des Openeres

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CD-Release-Shows haben immer eine ganz eigene Dynamik, eine Mischung aus Party, traditionellem Konzert, erweitert um Freunde und Familie, die so häufig nichts mit der Musik zu tun haben und und und. Hopelezz haben am letzten Februarwochenende ins Wuppertaler Underground eingeladen, um das zweite Full-Length-Eisen „Sent To Destroy“ vorzustellen. Als supportende Hilfe bedienen sie sich des „Newcomers“ Fall Of Carthage sowie des Melodic-Thrash-Urgesteins Perzonal War.

Fall Of Carthage

Bei den Köln-Bonnern Modern Metallern Fall Of Carthage gilt es erst einmal, die Bandzusammenstellung herauszustellen, sind doch bei dem „Newcomer“ beileibe keine Frischlinge am Werk, denn mit Drummer Martin sowie eigentlich Gitarrist Metti – hier allerdings mit einem Tieftöner bewaffnet - sind hier auch zwei Akteure von Perzonal War aktiv. Zudem übernimmt die Position an der Klampfe Arkadius von Suidakra, ergänzt um Frontmann Sascha.

Spannend, wie denn die beiden eigentlichen Frontleute Arkadius und Metti sich freiwillig in die zweite Reihe rückorientieren und Sascha die Rolle des Frontmannes überlassen, was insofern ein wenig relativiert wird, da eben die ersten beiden auch mal das eine oder andere Dankeschön ins Mikro rotzen.
Geboten wird dann anschließend ausschließlich Material vom Debüt „Behold“, welches im Mai 2015 via MDD Records veröffentlicht wurde. Darauf ist dann eine Mischung aus viel Core diverser Stilrichtungen mit einer Prise an weniger Death und mehr Thrash Metal zu finden. Genau diese rohe Mischung liefern sie auch heute Abend ab, wobei sie auch auf ein paar supportende Freunde bauen können und gar ein paar der bisher eher neutralen Anwesenden überzeugen können – Job also ordentlich erledigt.

„Hey Wuppertal, wie geht’s euch? Habt ihr Bock?“ will Sascha schon nach den letzten verhallenden Tönen des Openers „Dawn Of The Enemy“ wissen, erntet aber zu so früher Stunde noch ein mehr als übersichtliches Feedback. Lieber erst einmal auf die Musik konzentrieren, wobei Sascha schon ein wenig aufpassen muss, seinen beiden Mitstreitern Arkadius und Metti nicht in die Laufwege hinein zu grätschen. Zunächst werden erst einmal immer nur mit einem „nächster Song“ die einzelnen Titel angekündigt, vor „More Than Nothing“ bedankt sich Arkadius für die Einladung, schwört auf die beiden noch folgenden Bands ein und zusammen können sie dann vor dem finalen „Leave Them Behind“ auch auf gesteigerten Applaus blicken. „Tschüssikowski“, so dann Sascha kurz vor Schluss, und unter gutem Applaus wird dann der Krempel auch schon wieder zusammengepackt.

Setlist:

Dawn Of The Enemy
Degeneration
Menace To Myself
Home In A Wasteland
Upon The Small Things
Nesessitarianism
More Than Nothing
Leave Them Behind

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