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Hills Of Death Festival 2010

Eine Totgeburt?

Empfahlen sich für höhere Aufgaben: Sycronomica

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Wenigstens zu den noch verbliebenen neun Bands des Festivals gibt es Erfreuliches zu berichten. Es waren teilweise sehr gute Bands am Start, die durchweg etwas mehr Publikum verdient gehabt hätten.

Demorian aus Ettlingen eröffneten den Abend mit einem Mix aus Thrash und Death Metal in einer kalten und zugigen Halle 02, in der die Handvoll treuer Fans logischerweise auf verlorenem Posten stand.

Dimorph, aus Freiburg angereist, spielten ebenfalls Death Metal mit Thrash-Einflüssen. Groove im Mid-Tempo, growlige Vocals und knüppelharte Parts sind das Markenzeichen der Band, die 2008 ihre 6-Track EP „Obscurity“ veröffentlichte.

Mit New Born Hate, bis vor kurzem noch unter dem Namen Agoraphobia bekannt, enterte die erste Band der Rhein-Neckar-Metal-Szene die Bühne und sogleich wurde es voller (und wärmer) in der Halle 02. Zum ersten Mal kam Bewegung in das bisher eher stoische Publikum. Mit ihrem Mix aus Death Metal, Hardcore und Thrash überzeugte das Sextett live ebenso wie auf ihrer aktuellen CD „The Fire Inside“.

Dem Death-Metal-Vierer von L'estard aus Friedrichshafen, die sich bereits mit Six Feet Under und Finntroll die Bühne teilten, gelang es, die Stimmung weiter am Köcheln zu halten. Ihr zweites Album mit dem Titel „Driven Into Slaughter“ erntete internationale Beachtung.

Skaldheim wurde ursprünglich 2007 als Death-Metal-Band unter dem Namen „Astaroth“ gegründet und änderte Stil und Bandnamen nach dem Wechsel von mehreren Bandmitgliedern. Die  derzeitige Besetzung mit Lia am Bass hat sich dem Pagan- und Folk-Metal verschrieben und spielte als Opener beim Pagan-Fest 2009 im LKA Stuttgart.

Den inzwischen gut vorgewärmten Metalheads in der Halle 02 wurde von Perish Sanity nun erst recht Feuer unterm Hintern gemacht. Dass die fünf Jungs sich bereits eine große Fanbase erobert haben, war nicht zu übersehen, es wurde richtig voll vor der Bühne. Auch diejenigen, die der Hunger ins benachbarte Fastfoot-Restaurant getrieben hatte oder die sich kurze Zeit von den gefühlten 1000 Stroboskopblitzen pro Minute, die der Beleuchter abfeuerte, erholen mussten, waren anscheinend pünktlich zum Set der Lokalmatadoren wieder vor Ort. Live sind die Heidelberger Jungs mit ihrem modernen Metal eine Klasse für sich und man darf auf ihr demnächst erscheinendes Erstlingswerk „Black Sunrise“ gespannt sein.

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