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High Spirits, Argus, Nightfyre & Hornado im Konzert (Münster, September 2017)

Sonntags-Matinee mit Heavy-Metal-Kulturgut

Hornado können nur bedingt eine erfolgreiche Visitenkarte abliefern

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Vor zwei Jahren hatten sich schon einmal an einem Sonntag High Spirits hier in der Münsteraner Sputnikhalle eingenistet, und genauso wie damals ist Terrorblade- und Nightfyre-Drummer Fridi auch heute für die Abwicklung verantwortlich, der leider auch ein bisschen ins Schwitzen kommt, scheinen sich doch ein paar Leute weniger als im März 2015 einzufinden. Mit Argus wird das Billing international aufgefüllt, als heimischer Support dürfen Hornado und die aufstrebenden Nightfyre für aufheizende Stimmung sorgen.

Hornado

Vorgestern noch als Support für Iron Thor in Oberhausen, heute dann als Opener bei der High Spirits- Show in Münster – die Komfortzone Bonn haben die Metaller somit schon locker verlassen, sehen sich heute bei prallem Sound aber erst einmal bei „Masters Of Metal“ zwei Hand voll Fans gegenüber. Das gibt sich dann schnell wieder, schon bei der nächsten Nummer wird die Sputnikhalle von gut 60 KonzertbesucherInnen bevölkert, was da natürlich mehr hermacht.

„Vielen Dank, dass schon ein paar hier sind, so können wir 20 neue Fans gewinnen“, entfleucht es Frontmann Dave Laserchild bei der vor zwei Jahren runderneuerten Truppe, die auch früh schon ersten Applaus generiert, zu „To Live And Die By The Gun“ auch den Fans ein paar Powerfäuste entlockt, doch gegen Ende der Show wird auch deutlich, dass man es auch mal gut sein lassen sollte, wenn die Fans nicht wirklich zu hundert Prozent auf Support gepolt sind.

„Ihr könnt ruhig nach vorne kommen“ lockt Dave mit mehr oder weniger übersichtlichen Erfolg, fragt schnell noch mit einem „wer sieht uns zum ersten Mal?“ die Leute ab, doch auch hier bleiben die Anwesenden eher zurückhaltend, erst zu „Hey Girls“ - ist das eigentlich nur eine Neuaufnahme der „Sex Hungry (Hey Girls!)“-Nummer der 2008er Demo? - kommen noch ein paar mehr aus dem Quark, mehr können Hornado nicht abstauben, zumal Dave auch gesanglich nicht seinen besten Tag erwischt hat und gerade in den höheren Tonlagen reichlich Federn lassen muss.

„Könnt ihr noch? Noch für ein oder zwei Bock auf Power? Wir geben euch...“, so Dave mit seiner Überleitung zu „Tesla Power“ - die Hälfte des Sets besteht heute aus Tracks des letztjährigen Debüts „Wild Temple“, die andere Hälfte sind komplett neue Songs -, wofür es dann auch den besten Applaus bisher gibt, mit „Undead Revenge“ ist dann aber auch Schluss des ersten Konzertviertels und die Gäste verlassen zügig den Saal.

Setlist:

Masters Of Metal
Raise The Future
To Live And Die By The Gun
Creature In The Deep
Wild Temple
Marching Of The Blind
Thunder In Mind
Hey Girls
Tesla Power
Undead Revenge

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“