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Hereditary und DropBear im Konzert (Essen, Juni 2018)

Vor Freunden spielen ist doch auch ganz nett...

Gerade in den melodischen Passagen ist noch reichlich Luft nach oben

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Metal-Mittwoch im Essener Don't Panic, zudem auch noch Fussball-WM, da fällt es leicht, der Show fern zu bleiben, denn wie gewohnt stehen an diesem Abend wieder nur gut 30 Gäste vor der Bühne, zum größten Teil halt Freunde und kaum eine Handvoll, die sich die Bands zum ersten Mal erarbeiten. Den Auftakt liefern

DropBear

aus Oberhausen, die mit groovigem Metal auf Fanfang gehen und immer dann ihre Stärken ausspielen, wenn Frontmann und Gitarrist Marius mit lärmigen Schreiattacken wütet, die melodischen, viel zu nuschelig und emo-lastig vorgetragenen melodischen Partien haben noch zu viel Luft nach oben, sind aber zahlenmäßig zum Glück auch unterlegen.

Trotzdem haben die Vier ausreichend Selbstbewusstsein auf dem Tacho, Marius fragt auch immer unterstellend nach, ob es uns denn auch allen gefalle und lässt eigentlich keine andere Meinung zu – offensiv subtil, so sein gelungener Stil, der zumindest heute auf Gegenliebe trifft. Der Applaus ist gut, die Pausen akzeptabel kurz und auch mit dem leicht frechen „holt eure Feuerzeuge oder was ihr wollt raus“ vor „Trapped In Myself“ stoßen sie auf Zustimmung, wenn auch nur bedingt mit offener Flamme.

„Habt ihr auch so viel Spaß wie ich?“ will Marius wissen und schiebt seinen Hüftschwungmove auf den 16/8 Takt („oder so“), kündigt mit einem „zwei hätten wir noch“ auch schon das Ende an, wobei DropBear es mit dem famosen „What I Adore“ nochmals richtig fett krachen lassen. Zum Glück folgt niemand den „Ausziehen“-Rufen, wobei auch hier Marius mit einem „höchstens meine Socken“ geschickt müffelig kontert. Dann doch lieber auch die passende „Wasted Time“-Antwort und gut ist...

Setlist:

Intro
All Of Your Voices
My Name
Stuck Inside
Trapped In Myself
Deception
What I Adore
Wasted Time

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