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Hell’s Kitchen Fest 2014

Ein gelungenes kleines Jubiläum

Majesty feuern die Stimmung nach oben

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Majesty

Wir wechseln wieder nach Deutschland. Manchmal werden sie als die kleinen Brüder von Manowar verschrien, aber eigentlich haben Majesty deutlich mehr auf dem Kasten. Das finden auch viele Festivalbesucher. Wenn man sich vorab ein bisschen umgehört hat, dann konnte man in Erfahrung bringen, dass einige nur wegen Majesty angereist sind. Außerdem sprechen die vielen Majesty-Shirts eine ganz deutliche Sprache.

So ist es auch kein Wunder, dass Tarek Maghary am Mikrofon leichtes Spiel hat. Die Gruppe steht noch nicht auf der Bühne, da wird schon gejubelt. Was kann man da noch falsch machen? Nichts, wie sich schnell herausstellt. Der Frontmann lässt die Fans oft lange alleine singen und alles klappt. Die Zuhörer sind textsicher (nicht ganz so tonsicher) und singen mit vollem Einsatz mit. Dabei spielt es keine Rolle, ob mal ein ganzer Textteil gefordert ist oder ein einfaches „Hey! Hey! Hey!“. Majesty feuern die Stimmung immer wieder an indem sie auf der Bühne eine halsbrecherische Show abziehen. Ständig wechseln die Gitarristen ihre Positionen und Drummer Jan Raddatz macht auch seine Späßchen hinter den Kesseln.

Doch gibt es keineswegs nur Volldampf. Auch für eine Ballade hat es in der Setlist gereicht. „Take Me Home“ lässt es ruhiger werden in der Halle in Oberwiesenacker. Als es nach dem Song aber zu ruhig für den Sänger wird weckt er die Meute mit „Seid ihr noch da?“ wieder auf und mit „Thunder Rider“ gibt man dann auch gleich wieder Gas. Ein bisschen albern ist die Selbstbeweihräucherung in Form von einem Schlachtruf, der „Hail, Hail to Majesty“ lautet und den Zuhörern ein paar mal während des Konzerts aufgebürdet wird. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass alle völlig freiwillig mitschreien.

Inzwischen sind wir schon am Ende des Sets angelangt. „Sword And Sorcery“ markiert den Abschluss des Konzertes. Zumindest denkt das die Band. Die Zuhörer sehen das anders. Ganz anders. Also wird die Gruppe gleich noch mal zurückgeholt. Für einen Song lassen sich Majesty erweichen und zocken noch „Metal Union“. So kann man einen Auftritt auch würdevoll abschließen.

Setlist:

  • We Want His Head
  • Hail To Majesty
  • Time For Revolution
  • Metal Law
  • Banners High
  • United By Freedom
  • Heavy Metal Battlecry
  • Into The Stadiums
  • Take Me Home
  • Thunder Rider
  • Sword And Sorcery
  • Metal Union
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