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Hell’s Kitchen Fest 2014

Ein gelungenes kleines Jubiläum

Nitrogods sind Puristen durch und durch

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Nitrogods

Rock `n´ Roll fett versprechen die Nitrogods. Das Trio hat sich unverblümte Musik direkt von der Straße zum Auftrag gemacht. So klingt die Formation auch. „Black Car Driving Man“ tritt schon gleich mal richtig Arsch und die Menge geht mit. Ohne Schnörkel und großartige Spielereien zocken sich die drei Musiker in die Herzen und Ohren der Zuhörer. Auch wird die Band nicht müde auf Missstände in der Metal- / Rockszene hinzuweisen. Spätestens bei „Lipsynch Stars“ wird unmissverständlich klar, dass die drei Rocker dem Playback den Kampf angesagt haben. Tatsächlich ist es ja so, dass, wenn irgendwo auf der Bühne ein Computer / iPad oder ähnliches rumsteht, man davon ausgehen kann, dass dieser Rechner nicht zum Spaß seinen Weg auf die Bühne gefunden hat. Bands, die solche Hilfsmittel nutzen (und das sind sehr viele) könnte man durchaus mal genauer beobachten.

Von der Kritik abgesehen liefern die Nitrogods auch noch jede Menge fette Musik. Dabei klingt man schon gerne mal ein bisschen nach Motörhead. Daran ist auch gar nichts schlimm. Man kann nämlich auch ganz anders. Bluesig kann die Band nämlich auch vor sich hin rocken. Völlig problemlos machen sich die drei Deutschen zu Südstaaten-Rockern und zocken locker mit bluesigem Touch ihre Songs. Auf einmal kommt Drummer Klaus Sperling mit einer leeren Bierflasche nach vorne. Mit einem Drumstick bearbeitet er den Glasbehälter. „So klingt es, wenn man live spielt“ tönt die Band. Stimmt. Und die Einlage ist sogar auch noch gut. Zu lange hält es der Schlagwerker aber nicht vorne aus und verzieht sich wieder hinter sein Arbeitsgerät.

Die Nitrogods liefern einen kurzweiligen und mitreißenden Auftritt, der viele Festivalbesucher fesselt. Einfach Rock `n´ Roll und gut.

Setlist:

  • Black Car Driving Man
  • Gasoline
  • At Least I´m Drunk
  • Back Home
  • Lipsynch Stars
  • Rifle Down
  • Take It To The Highway
  • Whiskey Wonderland
  • Wasted In Berlin
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