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Hell’s Kitchen Fest 2014

Ein gelungenes kleines Jubiläum

Zum Schluss geht es noch einmal mitreißend zur Sache

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Dust Bolt

Den Abschluss des Hell’s Kitchen Fest 2014 machen die Thrasher von Dust Bolt. Sie sind gekommen um die Hütte niederzuwalzen. Im Gepäck hat die Formation ihre zwei brachialen Alben. Das letzte ist erst ein paar Monate alt. Mit einer Nummer der aktuellen Platte steigt man auch ein in den Gig. „Soul Erazor“ donnert durch die Location, die erfreulicherweise immer noch ziemlich gut gefüllt ist. Nur wenige haben nach Battle Beast Reißaus genommen und so können sich Dust Bolt über ein mitfieberndes Publikum freuen.

Wie gewohnt lässt die Band keinen Stein auf dem anderen. Die Lieder von Dust Bolt verfehlen ihre Wirkung nicht. Vor der Bühne kreisen die Matten und immer wieder flammt auch ein kleiner Moshpit auf. So ab der Mitte der Halle wird das Publikum ruhiger. Hier begnügt man sich mit einem Bierchen und bestaunt die energiegeladene Show vor einem. Strategisch weichen die Bayern nicht weit von ihren finnischen Vorgängern ab. Es gibt wenige Ansagen und dafür viel Musik. Wie aus dem Gatling krachen die Anschläge auf die Zuhörer nieder. Dabei liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der neuen Scheibe. Nur ein paar einzelne Songs kommen von der ersten Langrille. Alle anderen sind vom aktuellen Silberling.

Bis zum Schluss bleiben die Musikverrückten bei der Band und feiern jeden Titel. Dust Bolt können so ihren Auftritt relativ entspannt zu Ende bringen. Unter großem Jubel verlässt die Gruppe die Bühne und beendet damit das fünfte Hell’s Kitchen Fest.

Setlist:

  • Soul Erazor
  • Awake The Riot
  • Violent Abolition
  • Beneath The Earth
  • Pleasure On Illusion
  • Living A Lie
  • Drowned In Blind Faith
  • Children Of Violence
  • You Lost Sight
  • Toxic Attack
  • Agent Thrash

Das Festival lockt in seiner zweiten Ausgabe nach der Wiederauferstehung wieder eher das Szenepublikum an. Man merkt deutlich, dass die Fans auch viel weitere Anreisen auf sich genommen haben als im Vorjahr. Die Vielfalt an Bands war auch enorm, wobei man sich ein paar mehr lokale und regionale Acts wünschen kann.

Als absolut widerwärtig muss man allerdings den Zustand des Campingplatzes nach der Abreise bezeichnen. Wie so wenige Camper so viel Müll auf einer Wiese hinterlassen können, das ist ein Rätsel. Dennoch kann man nur hoffen, dass das Festival 2015 in die sechste Runde geht. Die Veranstaltung ist eine besondere Anlaufstelle in der sonst so toten Oberpfalz. Dazu kommt eine perfekte Organisation und nettes Personal. Auch preislich muss man sich mitnichten verstecken. Alles in allem kann man hier eine eindeutige Empfehlung aussprechen.

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