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Battle Beast

Die Finnen Battle Beast treten nun an, um den Sack zuzumachen. Sie dürften leichtes Spiel haben, denn die Menge ist nun wirklich gut angeheizt. So ist es natürlich kein Wunder, dass vom ersten Moment an die Stimmung in der Halle kocht. Schon während des ersten Songs gibt es eine Schreckminute. Vor der Bühne sind unter einem Gitter die Flammenwerfer verborgen. Von oben auf der Bühne sind die gefährlichen Bereiche eindeutig gekennzeichnet. Während „Let It Roar“ lodern die vier Gasfackeln immer wieder gen Hallendecke. Aus Unachtsamkeit stellt sich Sängerin Noora genau über eines der Pyroaggregate. Es ist nur dem Lichtmischer im FOH zu danken, dass das Konzert nicht sehr schnell wieder zu Ende ist. Ob Noora die Situation überhaupt erkannt hat, ist fraglich. Auf jeden Fall geht es gleich weiter. „Justice And Metal“ ist gleich die zweite Nummer, die ohne Unterbrechung angehängt wird. Inzwischen feiert die Horde schon sehr ungeniert mit. Es wird gehüpft, mitgeschrien und einfach die Sau rausgelassen. Im Publikum trifft sich der Hardcoremetaller mit dem Mädchen aus dem Dorf nebenan. Es ist durchaus interessant zu beobachten.

Nun ist es aber an der Zeit, ein Hallo an die Besucher loszuwerden. Noora begrüßt die Fans und verschwendet nicht viel Zeit. Nur kurz bleibt die Ansprache. Dann geht es gleich weiter im Programm. Während der ersten halben Stunde bleiben Battle Beast unaufhörlich voll auf dem Gas. Ein Kracher folgt dem anderen und die Temperatur steigt kontinuierlich. Es macht auch Spaß der Truppe zuzusehen. Vor allem die quirlige Frontfrau sorgt für stetige Bewegung auf der Bühne. Der Schreihals fegt immer wieder quer durch die Mitmusiker, von einer Seite zur anderen. Es ist bewundernswert, dass es zu keinen Zusammenstößen kommt.

Zu fortgeschrittener Spielzeit drosseln die Finnen das Tempo und der Pulk wird ruhiger. Nun kommen die Stampfer zum Zuge. Auch hier sind die Fans bei der Band. Es ist erstaunlich, wie textsicher einige in der Halle sind. Die Fäuste in die Höhe gereckt schreien einige lautstark jede Textzeile mit. Daran hat die Truppe sichtlich Spaß. So läuft ein Song nach dem anderen ab. Für Ansagen wird sich kaum Zeit genommen. Fast am Stück werden all die Lieder gespielt bis man sich am Ende des Sets einfindet. Wann Schluss ist, darüber denken die Musiker und die Fans deutlich unterschiedlich. Deshalb setzen auch sofort die Zugabe-Rufe ein, als die Musiker die Bühne verlassen.

Natürlich lassen sich Battle Beast erweichen und zocken noch ein paar Stücke, bevor sich das Biest endgültig zurückzieht. Eine beeindruckende Vorstellung.

Setlist:

  • Let It Roar
  • Justice And Metal
  • Out On The Streets
  • Neuromancer
  • Raven
  • Into The Heart Of Danger
  • Show Me How To Die
  • Black Ninja
  • Iron Hand
  • Victory
  • Golden Age
  • Kingdom
  • Enter The Metal World
  • Out Of Control
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