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Helloween, Stratovarius, Pink Cream 69 im Konzert (Oberhausen, April 2011)

Ein starkes Dreierpack ergreift die Turbinenhalle

Stratovarius können einen genesenen und gut aussehenden Jörg Michael präsentieren

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Stratovarius

Nach 30 Minuten, die das Change Over angedauert hat, und dem derzeitigen Run auf die Wertmarken, die es nur an einer Stelle in der Turbinenhalle zu kaufen gibt, ist es Zeit, Stratovarius auf die Bühne zu lassen. Die Finnen halten sich einen kurzen Moment zurück und lassen stattdessen ihrem deutschen Drummer Jörg  Michael den Vortritt, der aufgrund einer Krebserkrankung die ersten Shows der Tour nicht spielen konnte und vom Mekong Delta-Schlagzeuger Alex Landenburg in dieser Zeit würdevoll vertreten wurde. Jörg Michael nun wieder genesen auf der Bühne zu sehen, ist für die Fans eine große Freude und sie begrüßen den offensichtlichen Borussia-Dortmund-Fan mit lautem Jubel. Jörg verkriecht sich nicht, wie für einen Schlagzeuger die Regel, direkt hinter seinem Drum-Set, sondern dreht einen großen Bogen über die Bühne um zu zeigen, dass er wieder da ist.

Rasch danach folgen die vier Bandmitglieder von Stratovarius und beginnen mit ihrer ersten Singleauskopplung „Darkest Hours“ des aktuellen Albums „Elysium“.  Timo Kotipelto erweist sich in den ersten Minuten des Gigs leider noch mit etwas holpriger Stimme. Verglichen mit seinem Vorgänger, der eine starke, feste Stimme zum Vorschein bringt, fällt das leider sehr auf. Dabei ist Timo eigentlich dafür bekannt, auch live stets die gesamte Fülle seiner Stimme entfalten zu können. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung gut und die Fans jubeln Stratovarius gehörig zu. 

Nach „Darkest Hours“ wird Jörg Michael auch von Timo vor den Fans herzlich zurück begrüßt. „Welcome back Jörg Michael! He is a very strong man!“, kommentiert Timo die Genesung seines Bandkollegen und kann so für ihn eine ordentliche Portion Jubel ernten.
Was sich Timo im Laufe des Sets scheinbar erarbeiten muss, schüttelt Gitarrist Matias Kupiainen mal eben so aus dem Ärmel. Seine Arbeit an der Gitarre ist wirklich exzellent und lässt keine Wünsche auf. Sehr beeindruckend verschaffen seine Soli immer wieder Gänsehaut und bringen ihm gewaltigen Applaus ein.

Nach zwei älteren Stücken „Speed Of Light“ und „Kiss Of Judas“ folgen mit dem sehr gefühlvollen „Infernal Maze“ und „Under Flaming Skies“ die einzigen Songs des neuen Albums „Elysium“. Ansonsten ist die 60-minütige Setlist bunt gemischt gestaltet, und nicht zuletzt die beiden Klassiker „Eagleheart“ und „Hunting High And Low“ werden von den Fans amtlich gefeiert - letzteres wird in einer enormen Lautstärke von den Fans mitgesungen. Kurz darauf folgt ein Solo auf dem Keyboard von Jens Johansson, das von einem Drumsolo gefolgt wird. Damit zeigt Jörg Michael ein weiteres Mal an diesem Abend, dass er wieder da ist.

So gefeiert ist die Band bei guter Laune und zeigt das den Fans auch. Immer wieder interagieren sie untereinander oder mit den Fans in der ersten Reihe, sodass der Auftritt nach „Black Diamond“ von allen zufrieden beendet werden kann.

Setlist:

1. Darkest Hours
2. Speed Of Light
3. Kiss Of Judas
4. Infernal Maze
5. Paradise
6. Legions Of The Twilight
7. Eagleheart
8. Flaming
9. Hunting High And Low
10. Black Diamond

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