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Helloween, Stratovarius, Pink Cream 69 im Konzert (Oberhausen, April 2011)

Ein starkes Dreierpack ergreift die Turbinenhalle

Pink Cream 69 ist die ehemalige Band von Helloween Sänger Andi

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Bereits ab Anfang Februar 2011 waren Helloween gemeinsam mit Stratovarius und Pink Cream 69 in den deutschen Konzerthallen unterwegs, jedoch musste die große „7 Sinners World Tour“ kurzfristig ein wenig umdisponiert werden. Grund dafür war eine Stimmbandentzündung von Helloween-Frontmann Andy - fünf Deutschlandauftritte mussten dadurch kurzfristig gecancelt werden. Da man die Fans aber nicht einfach so in der Luft hängen lassen kann, folgen nun, ziemlich genau zwei Monate später, die Nachholtermine. Einer davon findet heute in der Oberhausener Turbinenhalle statt.

Die Anzahl der wartenden Fans vor dem großen Gebäude scheint sich zunächst in Grenzen zu halten. Als diese sich im Foyer jedoch ein zweites Mal in Geduld üben müssen, weil der Soundcheck noch nicht vollendet ist, wird es vor dem Merchandising-Stand doch recht eng  und auch das Innere der Halle füllt sich schneller als gedacht, als ein letztes Mal die Pforten geöffnet werden.

Pink Cream 69

Für den Opener stehen pünktlich wie ein Uhrwerk alte Bekannte bereit. Die deutsche Band Pink Cream 69 besteht nicht nur bereits seit 1987, sondern hatte bis zum Jahr 1994 Andi Deris als Frontmann, der danach zu Helloween wechselte.

Die Band dürfte somit nicht nur Andi sehr bekannt sein - auch die Fans begrüßen die Formation fröhlich und nett, und es ist offensichtlich, dass dem ein oder anderen auch der ein oder andere Titel bekannt ist. Immerhin können die Karlsruher auf zehn produzierte Alben zurückblicken. Das letzte ist zwar mit der Veröffentlichung im Jahr 2007 schon ein paar Tage älter, aber das stört hier ganz offensichtlich niemanden.

Nachdem Andi die Band verlassen hatte, stieß der Engländer David Readman als Sänger hinzu. Seine Wurzeln kann er nicht verleugnen und scheint auch keinerlei Interesse daran zu haben. Trotz einer mehrjährigen Zugehörigkeit zu einer deutschen Band, macht er nur die ersten beiden Ansagen auf Deutsch, um dann munter in seiner Muttersprache weiter zu debattieren. Das ist jedoch nicht ausschlaggebend, in erster  Linie soll der musikalische Aspekt unter die Lupe genommen werden, und dieser lässt nicht viel bis gar nichts zu meckern übrig. David singt ein wenig tiefer als die beiden Frontmänner der folgenden Bands, aber seine Stimme ist von enormer Stabilität und Sicherheit. Das verkörpert auch der Rest der Gruppe - jeder kennt seinen Part genau und wird auch zur rechten Zeit in den Mittelpunkt gerückt. Dass die Band nicht erst seit gestern miteinander agiert, bleibt so nicht zu übersehen, und mit dem nötigen Gefühl für ihre Musik legen Pink Cream 69 einen wahrlich guten Auftritt auf die Bretter.

Besonders gut kommt  der Titel „Lost In Illusion“ bei den Fans und Besuchern des Konzerts an. Viele Hände recken sich in die Höhe und es wird eifrig mitgeklatscht. Obwohl Pink Cream 69 ganze 40 Minuten für ihren Gig haben, vergeht die Zeit wie im Fluge. Beim letzten Titel „Twisted“ wird noch schnell ein kleines, aber dennoch nerviges Mitsing-Spielchen eingeworfen, bevor David jedes einzelne Bandmitglied nochmal vorstellt und die letzten musikalischen Klänge der Band für diesen Abend verklingen.

Setlist:

1. Children Of The Dawn
2. Do You Like It Like That
3. No Way Out
4. Talk To The Moon
5. Shame
6. Lost In Illusion
7. Seas Of Madness
8. Keep Your Eye On The Twisted

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