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Hell's Kitchen Fest 2013

Grandiose Headliner sorgen für eine geniale Stimmung

I Spit Ashes fahren schwere Geschütze auf

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I Spit Ashes

Einen schweren Stand haben die Recken von I Spit Ashes. Als letzte Band des Festivals tut man sich bekanntlich ja immer schwer. Nicht nur aus diesem Grund hat die Formation vorab schon eine ganz besondere und feuergeladene Show angekündigt. Sonderlich erfolgreich war das nicht. Erstens müssen nun die Besucher, die jünger als 18 Jahre alt sind, die Halle sowieso verlassen und zweitens ist einfach der Ermüdungsfaktor nach einem zwei-Tages-Event bei vielen so hoch, dass sie froh sind wenn sie ins Bett dürfen.

Für alle diejenigen, die nun gehen: Es war die falsche Entscheidung! I Spit Ashes hätten euch noch mal den Arsch aufgerissen. Die Band hat sich innerhalb allerkürzester Zeit vom Geheimtipp zu einer Undergroundhausnummer gemausert. Diejenigen, die das kapiert haben, die stehen jetzt auch noch vor der Bühne und feiern gerade den Einzug der Musiker. Während das Intro abläuft positionieren sich die Protagonisten auf der Bühne.

Schon während der ersten Takte wird klar, dass ISA nicht gekommen sind um zu spielen. Hier gibt es jetzt die volle Breitseite. Klar geht das bei dieser Band nicht ohne entsprechende Show. Die bekannten Aufsteller, die mit LEDs bestückt sind, sind mit dabei und wohl ziemlich neu sind auch zwei sehr ansehnliche (Wahl-)Blondinen, die sich nun zu „Crossing The Borderline“ vor der Backline positionieren. Mit großen Fahnen winken sie während bestimmter Passagen über den Köpfen der Musiker. Diese Szenerie verfehlt ihre Wirkung natürlich nicht.

Zusätzlich zu den schon vorhandenen Flammensäulen hat die Band auch noch eigene Pyros mitgebracht. Der erste Satz wurde ziemlich zu Beginn der Veranstaltung gezündet und gerade im Moment wird der zweite scharf gemacht.

Ganz passend zum Motto Hell’s Kitchen Fest 2013 gibt es von der Formation auch etwas besonderes. Den nun kommenden Song „World On Fire“ kann man sich nämlich nicht nur gerade live anhören. Zum Nachhören und zum Vergleichen gibt es die Nummer nämlich auch als kostenlosen Download hier.

Die Band muss gegen die Müdigkeit und den Trunkenheitsgrad ihrer Hörer ankämpfen. Das macht sie recht gut, aber leider können die geile Performance und die coolen Songs es nicht verhindern, dass nach und nach weniger Leute in der Halle sind.

Es gibt dennoch keinen Grund zur Panik. I Spit Ashes beenden ihren Auftritt ganz geplant mit „Of Venus And Mars“ ohne alleine in der Halle zu sein.

Der Gruppe kann man nichts ankreiden. Den Festivalbesuchern auch nicht. Die meisten waren einfach erschöpft und konnten nicht mehr. Die Oberpfalz ist richtiges feiern wohl nicht gewöhnt.

Setlist:

N.D.X
Missper
Cracks In The Mirror
Crossing The Borderline
Eclipse
In Thy Restless Dreams
Error Concept I
Towards The Sun
World On Fire
When Daylight Dies
Of Venus And Mars
Moonray Guidance
One Star Per Tear

Zusammenfassend darf, ja muss man das Festival als Erfolg werten. Große Pluspunkte waren die Location, die Beschallung, die Lichtanlage, das freundliche Personal, das tolle Essen und die geile Bandauswahl.

Neutral zu bewerten ist die Bierauswahl. Der ausgeschenkte Hopfensaft wird zwar regional erzeugt und ist eine der besten Sorten der Brauerei, aber in näherer Umgebung gibt es bessere Biere, die man auch für drei Euro pro halben Liter ausgeben könnte.

Der Kartenpreis für das Festivalticket war in Ordnung. Die Tagestickets an der Abendkasse waren allerdings schon recht gesalzen.

Die größte Rüge muss sich allerdings nicht der Veranstalter, sondern die Besucher müssen sich diese gefallen lassen. Während der zwei Tage waren viele geile Bands auf der Bühne gestanden und haben sich den Allerwertesten für die Besucher aufgerissen. Teilweise wurden die Bands fast schon mit Missachtung gestraft. Warum, das ist unerklärlich. Man sollte doch meinen, dass jemand, der sich ein Festivalticket kauft, dort auch hingeht um Musik zu hören. Auch nebenbei kann man sich ganz toll betrinken. Das eine schließt das andere im Normalfall nicht aus.

Es bleibt nur zu hoffen, dass es 2014 wieder heißt: Doors Open for Hell’s Kitchen 2014!

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