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Hell's Kitchen Fest 2013

Grandiose Headliner sorgen für eine geniale Stimmung

Ektomorf können die Stimmung kontinuierlich steigern

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Ektomorf

Nun ist es an der Zeit die Halle endgültig dem Erdboden gleich zu machen. Ektomorf treten an um diesen Job zu erledigen. Die Band hat eine gute Fanbase in der Gegend und dementsprechend voll ist die Halle nun auch. Nach ein paar kurzen Anheizern starten die vier Ungarn ihr Set mit dem Song „Fire“ vom Album „Outcast“. Auf der Bühne ist sofort Hupfdohlenalarm. Nicht nur Basser Szabi springt umher wie ein Frosch auf Ecstasy, auch (wieder-)Gitarrist Tamas grätscht wie wild umher. Einzig Zoli ist an sein Mikro gefesselt. Wann er aber auch immer kann bangt er wild im Takt mit.

Vor der Bühne hat sich etwas gebildet, das man nur schwer katalogisieren kann. Normalerweise befindet sich der Moshpit ja immer eher mittig vor der Bühne und außen herum wird es meist ruhiger. Hier wird aber die ganze Menge im vorderen Bereich unwillkürlich in Bewegung gehalten. Den Zuschauern scheint die Party Spaß zu machen und als Zoli dann noch „Gypsy“ ansagt gibt es kein Halten mehr. Den Aufrufen zum Springen wird Folge geleistet und mit Begeisterung springen die Besucher um die Wette.

Dass sich dieser Umstand bei „Show Your Fist“ nicht ändert ist selbsterklärend. Nach den beiden Ausflügen in die weitere Vergangenheit wird der Bogen wieder in die Gegenwart gespannt. „I’m In Hate“ und „Set Me Free“ sind wieder aktuellere Stücke. Der kochenden, brodelnden Masse vor der Bühne ist das egal. Sie will bedient werden von den Ungarn. Und zwar mit hartem Sound und krachenden Rhythmen. Selbst minutenlange Schreichöre sind kein Problem, Hauptsache es gibt gleich wieder Stoff.

Den gibt es. Voll auf die zwölf. Ektomorf drehen voll auf und nehmen viele neue und sehr aggressive Lieder mit. Erst mit „I Know Them“ kehren sie wieder zu altbekanntem Liedgut zurück. Interessanterweise stört sich niemand an den neueren Songs. Die Resonanz aus dem Publikum ändert sich nur minimal.

Trotzdem steigt das Allgemeinbefinden noch ein wenig als „I Choke“ oder auch „Outcast“ angestimmt werden. Es geht auf das Finale zu, das ist klar. Während „The One“ stellt Zoli noch die Band vor. Das wäre nicht nötig gewesen. Fast alle in der Halle kennen die Truppe doch in- und auswendig.

Damit ist auch einer der geilsten Ektomorf-Gigs der näheren Zeit Geschichte. Schade, so geil wie heute war die Band in letzter Zeit nicht immer.

Setlist:

Fire
Black Flag
Redemption
Gypsy
Show Your Fist
I’m In Hate
Set Me Free
Fuck Your God
I Hate You
Private Hell
War Is My Way
Sick Love
Last Fight
I Know Them
I Choke
Outcast
The One

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