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Heisskalt & Smile And Burn im Konzert (Dresden, Dezember 2017)

Von Gänsehautmomenten bis hin zum Circle-Pit

Heisskalt feiern ihren Jahresabschluss

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Heisskalt

Bestens vorgewärmt geht es nun in die zweite Runde und Heisskalt fangen da an, wo Smile And Burn aufgehört haben: Die Stimmung ist vom ersten Ton an auf höchstem Level. „Nicht anders gewollt“ wird sofort mitgesungen und obwohl es kaum vorstellbar ist, scheint sich die Feierlaune der Zuschauer gar noch etwas in die Höhe geschraubt zu haben.

„Euphoria“ macht dann seinen Namen alle Ehre, für einen Besucher war es scheinbar etwas zu überschwänglich, schließlich versucht nun Frontmann Mathias, einen Schuh seinem Besitzer zurück zu überstellen. Hiernach kann es mit „Angst hab“ weitergehen; begonnen mit Sprechgesang, kann der Titel mit seiner Dynamik und seiner anschwellenden Intensität absolut mitreißen. Die anschließende Frage, ob man viel Spaß bei Smile And Burn hatte, möchte man als rein rhetorisch einordnen, trotzdem kommt nochmals ein frenetischer Applaus für die Berliner und damit schaut man schon ein Jahr zurück. Die Gedanken fliegen gen vorjähriges Konzert, bei dem man einige Aufnahmen für die Live-CD machte. „Identitätsstiftend“ wurde zwar aus einer anderen Stadt übernommen, dennoch gibt es den Titel jetzt nochmals zu hören, um dann mit „So leicht“ gleich noch einen draufzusetzen. Mit sphärischen Zügen und ausladend gestaltet, lädt der Song dazu ein, sich hier fallen zu lassen oder einfach nur vor sich hin zu taumeln.

Das nachfolgende „Trauriger macht“ wird zwar anständig eingeklatscht, kommt allerdings ebenso wie die nächsten Titel aus der ruhigen Kategorie. Der Stimmung tut dies allerdings keinen Abbruch, sie verändert sich halt nur. Es wird mehr gesungen und getanzt, als zu moshen oder sich dem Crowdsurfen hinzugeben. Hierfür ist bei „Bewegungsdrang“ wieder Zeit, mit dem es Heisskalt dann doch wieder anständig knallen lassen. Mathias begibt sich direkt in den Saal, um zu „Hallo“ wieder auf der Bühne zu stehen und dem treibenden Song ordentlich zu pushen. Einige Crowdsurfer machen sich auf den Weg, der Rest feiert klatschend mit, aber leider wird nach „Nacht ein“ schon der letzte Titel angekündigt. Der Zusatz „man kann ja dann nochmal miteinander reden“ stimmt immerhin versöhnlich und damit fliegt „Papierlunge“ schon in den Saal.

Viel miteinander reden muss man hiernach nicht, Heisskalt sind schnell wieder zur Stelle. Mathias erzählt von seinem eben erlebten Gänsehautmoment und wie sehr er sich auf Dresden gefreut habe, selbst wenn er als Neu-Leipziger gern in seiner neuen Wahlheimat gespielt hätte. „Kaputt“ haut nochmals anständig rein, für die langsam dehydrierten Zuschauer wird Wasser verteilt und schon steht der allerletzte Titel des Abends an. Vorher gibt es noch den kleinen Hinweis auf den Haselnusslikör in der Kneipe nebenan, die man unbedingt besuchen sollte und schon tobt zu „Absorber“ der letzte Circle-Pit durch die Hütte. Damit ist auch schon ein intensives Konzert Geschichte, welches mit Sicherheit noch ein paar Songs mehr vertragen hätte.

Setlist:

Nicht anders gewollt
Alles gut
Euphoria
Angst hab
Identitätsstiftend
So leicht
Trauriger macht
Von allem
Lied über Nichts
Bewegungsdrang
Hallo
Doch
Nacht ein
Papierlunge

Kaputt
Absorber

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