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Heisskalt & Smile And Burn im Konzert (Dresden, Dezember 2017)

Von Gänsehautmomenten bis hin zum Circle-Pit

Smile And Burn heizen anständig ein

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Heisskalt laden zum Jahresabschluss und dies mit vier Konzerten. Auserwählt hierfür wurde unter anderem Dresden, wo man schon im vorigen Jahr einen ausverkauften wie großartigen Gig hinlegte. Befürchtungen, dass der Klub zum Donnerstag nur mäßig gefüllt sein könnte, beweisen sich als unzutreffend. Selbst wenn noch eine Abendkasse vorhanden ist, zeigt sich der Beatpol schon früh rappelvoll und damit kann der Support

Smile And Burn

sich schon an einer regen Beteiligung erfreuen. Und Smile And Burn dürften sich langsam aber sicher in der sächsischen Landeshauptstadt heimisch fühlen; nicht nur, dass sie äußerst herzlich begrüßt werden, sondern sie legen immerhin innerhalb von drei Wochen schon ihren zweiten Auftritt hin. Wer da meinen mag, dass man bei ihrem Support für Itchy schon alles gesehen hat, der hat sich scharf geschnitten, denn die Berliner können tatsächlich noch eine Schippe drauflegen. Zu verdanken ist dies in erster Linie wohl der Tatsache, dass sich heute Gitarrist Saschi hinzugesellt, was wiederum Frontmann Phil freie Arme beschert. Musste er sich kürzlich also noch an der Gitarre beweisen, kann er sich nun völlig dem Gesang und seinem Bewegungsdrang hingeben. Für letzteren gibt es gar noch eine größere Bühne, welche allerdings komplett eingeräuchert ist und so übernimmt der Opener „Good Enough“ irgendwie gleich noch die Funktion eines Nebelhorns.

Selbst wenn die Berliner etwas schlecht zu sehen sind, starten sie umso dynamischer. Die ganze Bühne sprüht vor Energie, jeder Meter wird beackert und da dies noch nicht reicht, geht es für Phil direkt noch in den Saal hinein, um mit den Zuschauern anständig zu moshen. Bei Rückkehr muss er zwar vermelden, dass er etwas klein sei und somit auf ihn besonders achtzugeben ist, aber schlimmeres scheint nicht passiert zu sein. Die Aufwärmphase wird nun endgültig für beendet erklärt, dem Ruf zum Circle-Pit kommt man nur allzu gerne nach und weil der prächtig funktioniert hat, schiebt man gleich noch eine Wall Of Death hinterher.

Über mangelnde Sympathien müssen sich Smile And Burn also nicht beklagen, dies stellt auch Gitarrist Sören fest, welcher gleich noch auf den Termin im Februar hinweist, bei dem man hoffentlich viele der Anwesenden wiedersehen wird. Und vor lauter Überschwang erklärt man direkt noch, dass ihre CD heute für 5€ erhältlich sei. Wer noch etwas mehr von der Band hören will, wird hier definitiv zugreifen, zumal mit „Expectation“ schon der letzte Titel auf dem Programm steht. Ein letztes Mal darf abgegangen werden und dies wird ausgiebig getan, Smile And Burn empfehlen sich damit hundertprozentig für den 21. Februar, wo man sie endlich auch mal länger als eine halbe Stunde erleben darf.

Setlist:

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