Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Heidenfest 2010 (Hamburg)

Insgesamt fünf Acts rockten die Markthalle
Zum Thema

Twilight Of The Gods

Zum Abschluss dieses Folk-Pagan-lastigen Festes bietet das Allstar-Projekt Twilight Of The Gods einen ganz besonderen Auftritt. Denn diese Truppe, bestehend aus Alan Nemtheanga (Primordial), Nick Barker (Ex-Dimmu Borgir, Ex-Cradle Of Filth), Blasphemer (Mayhem), Frode Glesnes (Einherjer) und Patrik Lindgren (Thyrfing) zelebrieren ausschließlich Songs der Kultband Bathory. Der Band-Name leitet sich übrigens vom gleichnamig betitelten Bathory-Album von 1991 ab.

Wie oben bereits angedeutet, ist hier ein deutlicher Rückgang der Besucher und gleichzeitig ein deutlicher Anstieg des Altersdurchschnittes zu vermerken. Sämtliche Schüler mussten wohl artig vor Mitternacht zu Hause sein. Dies ließ sich auch bereits zwischendurch in der Pause durch auffällig hohen Colakonsum erahnen. Das Bier blieb für die Erwachsenen...

Die noch vorhandenen Metaller versammeln sich dieser Tatsache unbeirrt vor der Bühne, um diese Chance, die Songs des 2004 verstorbenen Thomas ‚Quorthon’ Forsberg live – wenn auch eben nicht von ihm selbst – von namhaften Musikern dargeboten zu bekommen, zu erleben. Twilight Of The Gods beginnen mit dem epischen Song „Shores In Flames“ , wobei sie optisch zurückhaltend mit wenig Licht und starkem Nebel auftreten. Dieser Song vom „Hammerheart“-Album legt den Schwerpunkt für das heutige Set, denn diese fünfte Platte gilt als Meilenstein des späteren Viking Metals. Im Verlauf dieser Huldigung werden einige weitere Tracks dieses Albums gespielt. Auch werden Songs anderer Platten wie „Blood Fire Death“ bedient.

Insgesamt wirkt diese Darbietung etwas schwerfällig, zäh und leider nicht so episch, wie sie eigentlich klingen müsste. Vocalist Alan Nemtheanga scheint mit der Umsetzung ein wenig Schwierigkeiten zu haben, denn sie kommt dem Original nicht wirklich nah und klingt kraft- und stimmungslos. Diese Meinung teilen viele der anwesenden Fans.
Dennoch werden Twilight Of The Gods gefeiert und gebührend verabschiedet – auch wenn sie sich permanent bis zum Schluss nicht in Schweigen, sondern in Nebel hüllten.

Setlist:

1. Shores in Flames
2. Valhalla
3. The Sword
4. A Fine Day To Die
5. Through Blood By Thunder
6. Father To Son
7. One Rode To Asa Bay
8. Home Of Once Brave
9. Blood Fire Death

 

Rundum endet das Heidenfest genauso schnell, wie es begonnen hatte und sorgte für Kurzweil und Odin-Feeling. Met! Met! Met! 

Seite
comments powered by Disqus

Waldbühne lädt bei freiem Eintritt ein

Von Erinnerungen, Rückblicken und Genuss

Wolken mit Gesichtern oder Jesus auf einem Pfannkuchen

Hinzu kommen Borknagar, Wolfheart und Hinayana

Neues Album und Tour im nächsten Jahr

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin