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Heidenfest 2010 (Hamburg)

Insgesamt fünf Acts rockten die Markthalle

Swashbuckle nahmen sich allem Anschein nach wohl selbst nicht so ernst

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Das Heidenfest 2010 macht zur fünften Station Halt in der heidnischen Hansestadt Hamburg und kündigt sich mit fünf Bands in der Markthalle an: Heidevolk, Swashbuckle, Equilibrium, Ensiferum und das Allstar-Projekt Twilight Of The Gods. Gerüchten zu Folge war die Location nicht nur voll, sondern im Laufe des Abends auch noch ausverkauft. Gute Voraussetzung also für ein gewaltiges Fest mit Ketten, Kutten und Köpfen.
Der bei fünf Bands um 18 Uhr stattfindende Einlass lädt an einem normalen Wochen-Arbeitstag quasi zu einer After-Work-Party ein, so dass sich schon viele schwarze und jeansblaue Kuttenträger davor versammeln. Insgesamt entspricht der Altersdurchschnitt allerdings eher den Schulpflichtigen, welches sich zu späterer Stunde besucherzahlenmässig deutlich bemerkbar macht.
Die Markthalle an sich bietet am heutigen Abend sämtliche Merch-Stände, die noch vor Beginn der ersten Band belagert werden um seiner Lieblingsband optisch-solidarisch entgegenzutreten. Die Bühne ist mit großen Heidenfest-Bannern geschmückt und der Publikumsbereich wurde mit Nähe zu den Bands gestaltet. Sprich, es gibt keinen Graben – was es für Fotografen ziemlich schwierig macht....

Heidevolk

Sehr pünktlich beginnen die Niederländer von Heidevolk mit dem Auftakt zum Heidenfest 2010 in Hamburg. Seit 2002 singen die sechs Musiker mit ihren abgefahrenen Namen auf Niederländisch von Historisch-Kulturellem aus der niederländischen Provinz Geldern. Die gestandenen Männer machen in ihrer traditionellen Tracht mit Baumwollhemd, Trinkhorn und Axt schon mal einen guten Eindruck. Das Publikum verhält sich zunächst allerdings ein wenig zaghaft, doch lässt es sich vom starken Auftritt mitreißen. Mark Splintervuyscht und Joris Boghtdrincker überzeugen mit ihren Vocals, besonders beeindruckend beim letzten Titel „Vulgaris Magistralis“ – Gänsehautlied! Man stellt immer wieder fest, dass Niederländisch irgendwie unverständlich, aber cool in diesem Zusammenhang klingt.

Insgesamt geben Heidevolk ein gutes und stimmungsvolles Programm mit sechs Songs zum Besten. Einige davon natürlich von ihrer aktuellen Scheibe „ Uit Oude Grond“, z.B. „Nehalennia“ und „Ostara“. Zu „Nehalennia“ haben Heidevolk in diesem Jahr ein Musikvideo erstellt. Mit einem vokalistisch bleibenden Eindruck verabschieden sich die Heidenmänner mit „Vulgaris Magistralis“, welcher auf der 2005er Platte „De Strijdlust is geboren“ zu finden ist. Da Licht, Ton und Stimmung nun passen, ist die Vorfreude jetzt groß auf die verrückte Piratentruppe Swashbuckle.

Setlist:

1. Nehalennia
2. Saksenland
3. Ostara
4. (Unknown)
5. Krijgsvolk
6. Vulgaris Magistralis

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