Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Heavy Winterstorm Festival 2012

Eine beachtenswerte Veranstaltung, die dem Motto "Von Fans – für Fans" zugeordnet werden kann

Bereits zum vierten Mal findet das Heavy Winterstorm Festival nun statt. Der Verein Schalldruck e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, kleineren Newcomern und etablierten Szenebands eine gemeinsame Bühne zu bieten. Diese befindet sich dieses Mal im Feierwerk, genauer im Hansa 39. Die Location bietet für die Veranstaltung genau das richtige Ambiente. Eine schnuckelige Atmosphäre und eine gute Sicht auf die Bühne lassen gleich zu Beginn die Erwartungen etwas steigen. Als dann der Tontechniker auch noch einen richtig fetten, aber nicht zu lauten Sound auffährt, kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Es hat sich eingebürgert, zu Beginn des Festivals einen Newcomer-Wettbewerb abzuhalten, bei dem die Besucher abstimmen können, welche Band ihnen am besten gefallen hat.  

Das Cabinet

Fast ganz genau pünktlich um 18.00 Uhr startet das Festival mit der Band Das Cabinet. Für den Newcomer-Contest steht jeder Band eine halbe Stunde Spielzeit zur Verfügung. Große Umbaupausen gibt es nicht. Also heißt es ranklotzen, was die Musiker auch sogleich machen. Als der erste Song beginnt, freut sich jeder, dass es nun los geht. Nachdem die ersten Minuten des Titels „The Maze“ verklungen sind, kann man im Publikum die ersten fragenden Blicke erhaschen. Mit der Musik der Truppe ist alles in Ordnung, aber es fehlt etwas Elementares: Der Gesang! Nachdem der erste Titel verhallt ist, erklärt Gitarrist Klaus die Situation. Das Cabinet ist eine reine Instrumentalcombo, die sich dem extrem technischen Metal, also dem Math Metal und dem Djent verschrieben hat. So klingen auch die Songs: Technisch, verspielt, verschachtelt. Trotz, oder gerade weil kein Gesang dabei ist, entwickeln die Stücke ein Eigenleben, das zu überzeugen weiß. 

Nicht alle Anwesenden können mit der Musik etwas anfangen, aber einige starren wie gebannt Richtung Bühne, um das Schauspiel zu begutachten. Meist werden es wohl selbst Musiker sein, die den Protagonisten im Moment ganz genau auf die Finger schauen. Das Liedwerk wird äußerst präzise und sauber dargeboten, anders könnte diese Musikform auch nicht funktionieren. Mit vier Liedern, die allesamt die Radio-Drei-Minuten-Grenze bei weitem überschreiten, füllen die vier Musiker die komplette halbe Stunde. Viel Zeit für Ansagen wird nicht verschwendet. Die Münchener konzentrieren sich auf das Wichtige, die Musik. Und das machen sie gut.

Setlist:

  • 1. The Maze
  • 2. Curse Of Baba Yaga
  • 3. Papanasam
  • 4. Solar Flare
Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen