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Heavy Summerbreak Festival 2012

Zehn Bands und gut gelaunte Fans sorgen für eine ausgelassene Stimmung

Mit bayerischen Charme erobern Glory Daze die Bühne

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Glory Daze

Weiter geht es mit Glory Daze. Die Band hat es nicht sonderlich mit modern. Hier geht es eher um bodenständigen Old School Hard Rock. Sofort entpuppt sich Fronter Manni als wahrer Wirbelwind, der dazu gut bei Stimme ist. Er beherrscht einen großen Tonumfang und geht offen auf das Publikum zu.

Bei den Gitarristen sieht die Sache etwas anders aus. Beide wirken etwas steif. Dafür spielen die Gitarreros sehr solide. Die Riffs erinnern immer wieder an Szenegrößen wie AC/DC oder auch ZZ Top. Trotzdem ist die Band niemals ein Abklatsch der eben genannten. Mit bayrischem Charme führt Rockröhre Manni die Gruppe und das Publikum durch die Veranstaltung. Dabei gibt es Songs mit Titeln wie „Thunder“ oder auch „Dark Days“.

Die Zuhörer sind bei der Band, wenn sie auch nicht ganz so zahlreich erschienen sind wie bei I Spit Ashes. Anstatt eines Moshpits gibt es eher gemächliches Headbangen und Tanzeinlagen, passend zur nicht so aggressiven Musik der Combo.

Neben treibendem Hard Rock gibt es von Glory Daze auch eher getragene Musik, die nachdenklich und weittragend wirkt. Auch bei solchen Stücken kann die Band überzeugen. Die Instrumentalfraktion beherrscht nicht nur das Volle-Power-Programm, sondern auch sehnsüchtige Töne. Auch hier kann der Frontmann ohne Probleme mithalten. Selbst extrem hohe Töne kann er relativ lange halten. Insgesamt ergibt das ein recht beeindruckendes Bild. 

Das denken sich sicherlich auch viele Zuschauer. Es hat sich inzwischen eine recht konstante Party entwickelt, die nur abflaut wenn die Band aufhört zu spielen. Ein neues Lied hat die Band auch im Gepäck. Das oben bereits erwähnte „Dark Days“ ist nämlich brandneu. Zu Beginn des Liedes stellt der Sänger noch die Band vor, um dann in sehr theatralischer Manier das eher düster angehauchte Lied zu singen. Mit bluesigen Riffs und mit eher gemäßigten Drums entwickelt sich der Song zu einem schweren Stampfer, der sich schnell ins Gehirn einbrennt.

Die Band erweist sich als Garant für guten, bodenständigen Hard Rock mit gehörigem Mitgehpotential. Also wunderbar zum Abfeiern.

Setlist:

  • 1. Nightmare
  • 2. Octavirus
  • 3. Thunder
  • 4. Dark Days
  • 5. Tales Of Mystery
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