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Heavy Summerbreak Festival 2012

Zehn Bands und gut gelaunte Fans sorgen für eine ausgelassene Stimmung

Trotz technischer Probleme liefern I Spit Ashes einen beachtlichen Auftritt hin

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I Spit Ashes

Aus Oberfranken sind I Spit Ashes angereist. Die Band nennt ihren Musikstil "Metal 2.0". Er soll modern, aber nicht zu unkonventionell sein.

Die Bühne wurde mit Aufstellern aus Edelstahl bestückt, die auch mit LEDs ausgerüstet sind. Leider macht den Jungs die Technik zu schaffen. Während der kurzen Umbaupause sind die Leuchten einfach nicht in Gang zu kriegen.

Ein weiteres optisches Highlight bietet der Mikroständer des Sängers. Dieser ist nämlich hell und kaltweiß erleuchtet.

Schon während des ersten Liedes bildet sich ein großer Pulk an Zuschauern, die interessiert der Darbietung folgen. Wer glaubt, dass es dabei bleibt, irrt. Nach einer etwas längeren Ansagenpause, während der wieder fieberhaft an den Leuchten geschraubt wird, geht es mit Lied Nummer zwei weiter. „Crossing The Borderline“, so heißt das Stück, welches es auch auf Facebook zum Anhören gibt, wie Frontmann Benedikt anmerkt. Die Technik streikt immer noch und verzögert abermals das Konzert. Die Zuschauer nehmen es gelassen und folgen sogar einer Aufforderung, einen Moshpit zu errichten. Zuerst gedeiht dieser nur zaghaft, doch nach ein bis zwei Minuten wird im Hansa 39 ganz schön getobt. Auch wenn das mitgebrachte Licht streikt – die Musik kommt trotzdem an. Die Pegnitzer haben einen recht ansehnlichen Sound erhalten und auch der Sänger hat eine ganz geile Stimme mitgebracht. Zusätzlich geht es auf der Bühne ganz schön rund. Viel Bewegung paart sich mit heftiger und rhythmischer Musik. Das Ergebnis ist eine mitgerissene Zuhörerschar. Schallender Applaus tönt durch die Halle als die Band die dritte Nummer beendet.

Als Nächstes wird eine Kuschelnummer angekündigt, zu der sich doch jeder ein hübsches Mädel schnappen soll. Alternativ kann man sich ja auch einen hübschen anderen Metaller schnappen. Die wären manchmal ja auch ganz kuschelig. „My Ulysses“ heißt das Lied, das eigentlich gar nicht so kuschelig ist. Zwar ist die Musik recht ruhig, aber Benedikt schreit sich trotzdem die Seele aus dem Leib. Die Zuhörer sind offensichtlich begeistert, denn schon ab der Mitte klatschen sie lautstark mit.

Nun drückt schon die Zeit. Für ein Stück reicht sie aber gerade noch. Im Gegensatz zum Vorgängerstück gibt es nun wieder voll auf die Fresse. Sehr aggressiv geht es nun zur Sache. „Error Concept I“ heißt diese letzte Nummer, bei der es noch einmal ganz schön rund geht im Hansa 39. I Spit Ashes entpuppen sich als enorm spielfreudig, technisch versiert und auch sympathisch. Live kann man die Gruppe wirklich empfehlen.

Setlist:

  • 1. Missper
  • 2. World On Fire
  • 3. Crossing The Borderline
  • 4. My Ulysess
  • 5. Error Concept I 
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