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Heavy Summerbreak Festival 2012

Zehn Bands und gut gelaunte Fans sorgen für eine ausgelassene Stimmung

Sequester ziehen ein hart feierndes Publikum vor die Bühne

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Sequester

Das Trio Sequester steht als erste Band des regulären Konzertabends auf der Bühne. Mit ihrem recht harten Metal können sie zu Beginn nicht sehr viele Zuschauer zurück ins Hansa 39 locken. Das ist schade, denn musikalisch kann man dem Trio nichts nachsagen. In Manier der alten Thrashgrößen ziehen Sequester einen Kracher nach dem anderen aus dem Hut. Spätestens mit „Liar“ gibt es eine richtig wuchtige Death-Walze. Träge und brachial wird der Refrain zelebriert. Die Zwischenpassagen rumpeln dagegen ganz fies im oberen Mid-Tempo. Eine interessante Nummer mit vielen Einsprengseln an der Gitarre.

Schön ist, dass hier auch endlich der Bass einmal eine tragende Rolle spielt. Basser Brandy groovt bitterböse durch die Innereien der Zuhörer. Die Band bedient sich einer sehr minimalistischen Schreibweise. In den Liedern kommt nichts vor, was nicht zielorientiert wäre. Das Ziel ist hierbei immer ein möglichst brutales Ergebnis.

Sänger und Gitarrist Brösl überzeugt durch sehr geradlinige Riffs, die nicht immer schnell, aber oft im Stil von Bolt Thrower gehalten sind. Der Sound kommt an die gerade genannte Band zwar nicht ganz heran, aber recht nahe dran ist er schon (an dieser Stelle sei die Tonfrau erwähnt, die den ganzen Abend einen wundervollen Job macht und auch in stressigen Situationen immer Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt).

Nach und nach füllt sich die Location aber trotzdem. Und – siehe da – die Stimmung entwickelt sich von interessiert zu hart feiernd. Schon ab „Back From The Dead“ geht vor der Bühne wortwörtlich der Punk ab. Es wird gebangt, geschubst und einfach Party gemacht. Die gute Laune der Musiker überträgt sich schnell auf die Zuhörer. Die Musiker wirken unkompliziert und wirklich. Das gefällt den Zuhörern und animiert sie zum Headbangen.

Als die Band ihren Auftritt beendet, ist sie die erste des Abends, die so richtig viel Applaus einfährt. Zu Recht.

Setlist:

  • 1. Slave New World
  • 2. Hate
  • 3. War In Peace
  • 4. Liar
  • 5. Tears
  • 6. Hypocrisy
  • 7. Back From The Dead
  • 8. Death To False Metal
  • 9. Arise From The Ashes
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