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Heavy Metal hilft Deggendorf

In Hengersberg steppt der Bär für einen guten Zweck

Roadkill XIII tischen richtig fette Nummern auf

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Auch in Hengersberg hat man sich Gedanken gemacht wie man den Flutopfern in Deggendorf helfen kann. Ein weiteres Benefizkonzert, wie zuvor schon im Blaibach, wurde kurzerhand organisiert. Das Konzept, lokale und überregionale Bands zu mischen und auf Spendenbasis Geld für die Flutopfer zu sammeln geht auch dieses Mal auf. Eine Besonderheit hat die Veranstaltung in Hengersberg zusätzlich zu bieten: Luck Maurer und sein Team sind mit ihrem „MEATing Point“ vor Ort und kochen für die Besucher. Der Gastronom und sein Team sind bekannt für die exquisite Küche, die es nun auch in Hengersberg zu bestaunen gibt. Der Koch dürfte vielen auch aus dem Fernsehen bekannt sein. Außerdem betätigt er sich auch bei vielen Festivals als (VIP-)Caterer.

Zu essen haben die Köche jede Menge mitgebracht. Die sich zuerst auf dem Spieß drehende Sau ist schnell verputzt und auch das kistenweise angeschleppte Grillgut findet reißenden Absatz.

In erster Linie geht es natürlich um Musik. Acht Bands haben sich bereiterklärt auf die Gage zu verzichten und für den guten Zweck aufzutreten. Bereits am frühen Nachmittag startet die Feier und die Ludmilla Gschtanzl Schwingas sowie Antipeewee haben den doch recht zahlreichen Zuschauern schon mal eingeheizt.

Roadkill XIII

Weiter geht es mit Roadkill XIII. Die Death / Thrasher hämmern auch gleich unbarmherzig los. Der Veranstaltungsraum ist gut besucht, jedoch haben sich die meisten Fans in den bestuhlten Bereich der Location zurückgezogen. Eine kleine Truppe hat sich dennoch vor der Bühne versammelt um mit dem Quartett gemeinsam zu feiern.

Regen Applaus kann die Band schon einfahren, auch von den sitzenden Musikfreunden schallt es begeistert zur Bühne herüber. Die Musik erinnert stellenweise schwer an Accuser. Die meisten Songs sind richtig fette Nummern mit Arschtrittattitüde.

Einen witzigen Gimmick haben sich die Musiker auch einfallen lassen. Der Trinkspruch „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ wurde verrockt und findet gleich mehrmals Anwendung während des Konzerts, immer begleitet von lautem Johlen aus dem Zuschauerraum.

Eine Covernummer gibt es auch zu bestaunen. „Slowly We Rot“ von Obituary wird zum Besten gegeben. Die Band ist verdammt nah am Original. Richtig intensiv und dreckig donnert der Song ins Publikum. Langsam wirkt die Vollbedienung. Nach und nach versammeln sich mehr Zuhörer vor der Bühne und headbangen. So darf es weitergehen.

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