Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Heathen, Generation Kill, Dust Bolt im Konzert (Eindhoven, Juni 2013)

Thrash von und für Jung und Alt

Verhaltene Generation Kill bekommen verhaltene Reaktionen

Zum Thema

Generation Kill

Große Namen führen nicht zwangsläufig zu großem Erfolg – daran müssen sich anschließend Generation Kill gewöhnen, denn es reicht nicht, wenn Rob Dukes, so ganz nebenbei auch noch Frontmann bei Exodus, sich vorn auf die Bühne stellt und abfeiern lassen will. In Eindhoven stehen die Fans vorerst einmal ein wenig distanziert und harren der Dinge, die da kommen, was so viel bedeutet wie dass Generation Kill erst einmal vorlegen müssen.

Thrash mit einer nicht zu überhörenden Hardcore-Schlagseite bieten die fünf nun an, wobei schon ein Blick auf die Setlist verrät, dass „Befremdlichkeit“ durchaus angebracht ist, spielen sie doch nur zwei Songs vom Debüt, dazu dann noch die knapp vor einem Monat veröffentlichte neue Single „Prophets Of War“ – nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine ausgelassene Thrasherstimmung.

Gestern nach der Show in Essen hatten die Herren zudem auch noch ein wenig länger gefeiert und sind erst heute morgen Richtung Eindhoven abgedüst, dementsprechend wirken sie auch noch ein bisschen angeschlagen. Wohl eher selten dürfte der Fan einen Rob sehen, wie er weit vor der Show noch in Flip Flops durch den Dynamo-Vorraum schlendert.

Auch in Holland ist das Rauchen im Club untersagt, weswegen viele Fans in den Umbaupausen nach draußen strömen, doch als das Intro aus den Boxen dröhnt, finden sie wieder in den Club zurück und bekommen gleich das Doppelpack „Hate“ und „Feast For The Wolves“ auf die Lauscher. Geht hier der Applaus noch als okay durch, so steigert er sich beim anschließenden „Fog Of War“ deutlich und Rob erzählt freimütig von den verführerischen holländischen Rauchwaren. „Habt ihr Bock auf Metal?“, will er wissen, um mit einem „alles nur neuer Scheiß, den noch nie jemand gehört hat“ auf die folgenden Songs hinzuweisen, die wie erwähnt bisher nicht veröffentlicht sind, bis auf „Prophets Of War“ halt.

Asi-Town „Vegas“ bekommt ihr Fett weg, alle Nichtheadbanger bekommen „No Hope“ gewidmet, unterm Strich aber können Generation Kill hier nicht mehr als fetten Applaus abstauben, da haben Dust Bolt ihnen zumindest in Eindhoven sicherlich den Rang abgelaufen, trotz solcher Namen wie Dukes und Moschetti (ex-Pro-Pain).

Setlist:

Intro
Hate
Feast For The Wolves
Fog Of War
Born To Serve
Vegas
Prophets Of War
No Hope
We Are All Gonna Die

Seite
comments powered by Disqus