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Heathen, Generation Kill, Dust Bolt im Konzert (Eindhoven, Juni 2013)

Thrash von und für Jung und Alt

Dust Bolt können auch als Opener voll punkten

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Da tourt doch ein kleines und feines Thrash-Metal-Paket quer durch Europa, welches sich Fans des entsprechenden Genres nicht entgehen lassen dürfen. Zwar ist die Spielart der härteren Runde nicht gerade besonders populär, in Eindhoven treffen aber trotzdem gut 200 Fans ein, um sich von Heathen, Generation Kill und Dust Bolt den Metalarsch versohlen zu lassen.

Dust Bolt

Den Auftakt zum heutigen Thrashabend liefern die Münchener Jungspunde von Dust Bolt, die mit leichter Verspätung die Bühne entern, was durchaus daran liegen mag, dass der Dynamo-Club noch recht mager gefüllt aussieht. Zu Beginn der Show tummeln sich vielleicht 25 Fans eher in Thekennähe, doch schon bald soll sich das Bild ändern, denn von wo auch immer plötzlich die Leute herkommen, innerhalb kürzester Zeit verdreifacht sich die Menge, sodass man schon schnell von Konzertatmosphäre sprechen kann.

„Großartig, hier zu sein“, bedankt sich Frontmann und Gitarrist Lenny artig, kündigt den Titeltrack an und schon wemsen die vier mit aller Macht ein wahres Thrashgewitter in die weiter wachsende Meute. Spendieren die Anwesenden hier noch fetten Applaus, so lassen sich die ersten Mattenschwinger auf Wunsch von Lenny bei „Pleasure On Illusion“ blicken; später toben sich drei Fans im kleinen Pit aus und schubsen sich über das Bühnenvorplatzparkett.

Wenn dich kaum einer kennt, so spiele ganz unbeschwert – genau nach diesem Motto trumpfen Dust Bolt förmlich auf und lassen die eigenen Matten immer wieder fliegen, wobei sie recht quirlig auch über die Bretter pesen. „Cheers to everybody“ – ja ja, in Holland darf man auch auf international machen, und weil die Stimmung im Publikum zusehends ausgelassener wird, so reicht auch schon ein „lasst man was von euch hören“ und schon wuppen die (neu gewonnenen) Fans ihre Powerfäuste in die Höhe und schreien animalisch dazu. Schnell noch der Merchhinweis mit einem „wir hängen hier gleich noch für ein paar Bierchen ab, okay?“ und schon spielen sie mit „Toxic Attack“ den finalen Song ihrer Setlist – den Fans gefällt es, einmal mehr lüften sie die Fäuste. Eindeutig mehr als nur ein Achtungserfolg.

Setlist:

Intro
Into The Madness
Violent Demolition
Pleasure On Illusion
Children Of Violence
Toxic Attack

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