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Headbangers Open Air 2015

„Zehn Bier sind auch eine Jacke“

Exumer räumen ordentlich ab

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Exumer

Wer mit „Winds Of Death“ vom seinerzeitigen Klassiker „Rising From The Sea“ anfängt, wer dann auch noch „Journey To Oblivion“ vom Debüt anschließend nachschiebt, der wird auf dem Headbangers Open Air ganz sicher zu den Siegern gehören – so dann bei den Thrashern Exumer, die gleich in der folgenden Stunde ein Feuerwerk abbrennen, welches die Fans zum dauerhaften Moshpit animiert, sodass die aufkommende Staubwolke sogar die Umbaupause danach noch unübersichtlich macht und auch das abschließende Publikumsfoto staubig vernebelt.

Natürlich sind auch ein paar Moppermetalheads anwesend, die sich an Mems „aufgesetzter“ Gestik stören, die meisten aber scheren sich keinen Deut darum, hat der Wahlamerikaner das Publikum doch fest im Griff, und sollte einmal die gute Stimmung zu kippen drohen, kommt schon der nächste Klassiker aus den Boxen geschossen und klaut den Kritikern gleich alle Argumente.

Ist bei „The Weakest Limb“ der Moshpit noch gerade so im Aufbau begriffen, so tobt der Mob schon einen Song später gefräßig durch die Reihen, die ersten Crowdsurfer fallen hinter die Metallstange, die der Security als Absperrung dient und von allen Metalheads auch so akzeptiert wird, die nun aufgewirbelte Staubmenge wird sich auch nicht mehr bis zum Ende des Sets beruhigen, genauso wenig wie der Mosh- und Circlepit.

Aber auch die neuen Songs können vollauf punkten, denn die „Exumer“-Sprechchöre nach dem „Fallen Saint“-Geschoss sind da eine eindeutige Sprache, und auch bei der anschließenden „Vermin Of The Sky“-Nummer begleiten die Sprechchöre den Song. „Wie viele Headbanger sind hier?“, will Mem wissen und erntet ein lautstarkes Meer an Powerfäusten. In der Zeit scheint der gute Mem dann ein bisschen verpeilt zu sein, nutzt er doch die kurze Songpause, um beim Stagemanager nachzufragen, wieviel Zeit sie denn noch haben.

Genug, denn die Hälfte der Show ist gerade erst angerissen, ein „seid ihr schon müde?“ soll nochmals alle Kräfte im Fanpulk wecken, was allerdings gar nicht nötig ist, schieben sich die Leute doch auch zu „I Dare You“ durch die Staubwolken. Die Wall of Death funktioniert zwar nicht, aber trotzdem toben sich die Fans im Circle-Pit aus – der ganz normale Thrash-Metal-Poesie-Wahnsinn, der auch bis zum Ende anhält, als Mem noch mit einem „seid ihr gut drauf“ mit „Possessed By Fire“ und „Destructive Solution“ ein hartes Setende aus Debützeiten ankündigt, selbst auch noch zum Stagedive ansetzt und zwischen den Crowdsurfern abtaucht. Solch einen Alarm kann dann übrigens keine Band mehr am ganzen Wochenende generieren. Aber sie wollen ja wieder kommen, wenn wir alle das wollen.

Setlist:

Winds Of Death
Journey To Oblivion
The Weakest Limb
Fallen Saint
Vermin Of The Sky
A Mortal In Black
New Morality
I Dare You
Sorrows Of The Judgement
Xiron Darkstar
Fire & Damnation
Possessed By Fire
Destructive Solution

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